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Hardware Tipps


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Stand: 13.07.2004

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Hardware Windows 95/98

Soundblaster Variable
Neues Bios wird von Windows nicht erkannt
Druckerinstallation bei jedem Windows-Start
Drucker gibt wirre Zeichen aus
ZIP-Laufwerk Informationen
Gerätekonflikte lösen
AutoPlay deaktivieren
"Fehlerbehebung" in der Systemsteuerung
VFAT Gerätefehler
Tastaturfehler im DOS-Modus


Gerätekonflikte lösen

Wenn Sie im Geräte-Manager ein Gerät doppelt anklicken werden mehrere Registerkarten angezeigt. Die meisten Geräte verfügen dort über die Registerkarte RESSOURCEN.
Diese Registerkarte gibt alle belegten Ressourcen des angewählten Gerätes an. Normalerweise ist das Kontrollkästchen AUTOMATISCH EINSTELLEN aktiviert. Damit konfiguriert WINDOWS 95 das Gerät, beziehungsweise liest die Hardwareeinstellungen des Gerätes aus. Wenn zwei Geräte die gleichen Ressourcen verwenden, werden im unteren Bereich Gerätekonflikte ausgegeben. Damit läßt sich genau das Gerät identifizieren, das an einem Gerätekonflikt beteiligt ist. Sie können die folgende Anleitung verwenden, um einen Gerätekonflikt zu beseitigen.
1. Bitte entnehmen Sie unter GERÄTEKONFLIKTE die Ressourcen, die doppelt belegt sind.
2. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen AUTOMATISCH EINSTELLEN, um den Gerätekonflikt zu beseitigen.
3. Viele Geräte verfügen bereits über eine oder mehrere BASISKONFIGURATIONEN. Wählen Sie eine andere Basiskonfiguration aus der Liste EINSTELLUNG BASIERT AUF aus.
4. Unter RESSOURCENEINSTELLUNGEN erscheinen die Ressourcentypen, die das Gerät benötigt. Wählen Sie eine Ressource aus der Liste (z.B. E/A-Bereich) und klicken Sie auf die Schaltfläche EINSTELLUNG ÄNDERN. Anmerkung: Läßt sich eine Ressource auf diesem Wege nicht ändern, erscheint die folgende Meldung: DIE RESSOURCENEINSTELLUNG KANN NICHT GEÄNDERT WERDEN. In diesem Fall sollten Sie eine andere Basiskonfiguration auswählen. Schlägt auch dann die Ressourceneinstellung fehl, müssen Sie die Ressourcen des anderen am Konflikt beteiligten Gerätes ändern.
5. Wählen Sie unter WERT eine nicht belegte Ressource, um den Gerätekonflikt zu beseitigen. Unter KONFLIKTINFORMATIONEN können Sie sofort ablesen, wann der Gerätekonflikt beseitigt ist. Erscheint im unteren Bereich die folgende Meldung, dann haben Sie den Gerätekonflikt beseitigt: ES LIEGEN KEINE GERÄTEKONFLIKTE VOR. Anmerkung: Wenn Sie die Ressourcen von Geräten an dieser Stelle verändern, müssen Sie sicherstellen, dass die Einträge des Geräte-Managers mit den Einstellungen der Hardwarekomponente übereinstimmen. Die meisten Komponenten benötigen zusätzlich eine softwaremäßige oder eine hardwaremäßige Umstellung auf diese Ressourcen. Schauen Sie gegebenenfalls in der Dokumentation der Komponente nach, wie Sie die Einstellungen verändern können. Wird das Gerät hardwaremäßig eingestellt, müssen Sie in der Regel Jumper auf der Einsteckkarte umsetzen. Das Gerät muß noch einmal ausgebaut werden. Einige Komponenten ermöglichen die Veränderung der Ressourcen über eine mitgelieferte Software, die die Einstellungen auf der Hardware hinterlegt.
Wenn Sie nicht wissen, welche Ressource noch frei ist, kehren Sie zur alphabetischen Übersicht der Geräte zurück. Klicken Sie dann doppelt auf COMPUTER. Überprüfen Sie die belegten Ressourcen des Rechners und konfigurieren Sie dann Ihr Gerät so, dass keine Ressource doppelt belegt ist.

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Auto-Play Funktion deaktivieren

Zum Deaktivieren der automatischen Abspielfunktion oder auch der AutoPlay-Funktion von Audio CD-ROMs unter WINDOWS 95 gibt es zwei Methoden: Methode 1 - Temporäre Lösung: Wenn Sie eine CD-ROM einlegen, halten Sie die [UMSCHALT] Taste gedrückt.
Methode 2 - Globale Lösung:
1. Doppelklicken Sie bitte auf den ARBEITSPLATZ.
2. Aus der Menüleiste wählen Sie ANSICHT - OPTIONEN.
3. In der Registerkarte DATEITYP klicken Sie im Fenster REGISTRIERTE DATEITYPEN auf den Eintrag AUDIO CD.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche BEARBEITEN.
5. Im Fenster VORGÄNGE markieren Sie mit der Maus den Eintrag WIEDERGEBEN und klicken Sie auf die Schaltfläche ALS STANDARD. Dadurch wechselt die Farbe des Wortes WIEDERGEBEN von schwarz auf grau. Schwarz bedeutet dabei die Funktion ist aktiviert und grau bedeutet sie ist deaktiviert.
6. Klicken Sie auf SCHLIEßEN und dann nochmals auf SCHLIEßEN bis Sie zum ARBEITSPLATZ gelangen. Die neue Einstellung ist nun aktiv. Wenn Sie die globale Einstellung wieder rückgängig machen möchten, dann führen Sie bitte die Schritte 1. - 6. nochmals aus.

light3.gif Beschreibung der Felder Fehlerbehebung in der
Systemsteuerung, System, Leistungsmerkmale, Dateisystem

Die Registerkarte FEHLERBEHEBUNG hilft Ihnen, einen Fehler im Dateisystem zu bestimmen, sollte aber nur in Ausnahmefällen angewendet werden.
Mit jedem Kontrollkästchen, das Sie zusätzlich aktivieren, wird Ihr Rechner langsamer. Jede Option setzt einen Eintrag in der Registrier-Datenbank, unter dem folgenden Schlüssel: Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\Filesystem. Hier die Bedeutung der 6 Optionen: Mit der Option "Neue Semantik der Dateifreigabe und -sperrung deaktivieren" können Sie die Regeln für die Freigabe von Dateien und das Sperren der Festplatte festlegen. Diese Regeln befassen sich mit der Verteilung von Prozessen auf offene Dateien. Aktivieren Sie diese Option nur, wenn eine MS-DOS Anwendung Probleme mit der Dateifreigabe unter WINDOWS 95 hat (SoftCompatMode="0)." Die Option "Beibehaltung von langen Dateinamen für alte Programme deaktivieren" erhält die langen Datei-Namen, wenn eine Anwendung eine Datei öffnet, die keine langen Datei-Namen erkennt. Aktivieren Sie diese Option nur, wenn eine wichtige Anwendung keine langen Datei-Namen erkennt (PreserveLongNames="0)." Mit der Option "Behandlungsroutinen für Festplatten Interrupt im Protected-Mode deaktivieren" wird eine Funktion ausgeschaltet, mit deren Hilfe WINDOWS 95 Interrupts vom Festplatten-Controller abfängt und die ROM-Routine für diese Interrupts umgeht. Wenn die Option aktiviert ist, werden die Interrupts von der ROM-Routine behandelt (VirtualHDIRQ="1)." Wenn Probleme beim Speichern von Dateien auftreten, dann aktivieren Sie diese Option. Die Option "Synchrone Pufferzuweisung deaktivieren" schaltet die File-Commit API-Funktion aus. Solche Funktions-Aufrufe kehren erst zur Anwendung zurück, wenn die Daten korrekt auf die Festplatte geschrieben wurden. Wenn Sie diese Option aktivieren, initiiert die File-Commit API-Funktion nur das Schreiben der Daten. Die Anwendung erhält die Kontrolle sofort zurück. In diesem Fall wird nicht sichergestellt, dass die Daten korrekt auf die Festplatte geschrieben werden. Das Auswählen dieser Option erhöht keinesfalls die Leistung. Sie kann sogar zu Integritätsfehlern führen. Benutzen Sie diese Option nur, wenn Sie eine Anwendung (z.B. eine Datenbank) einsetzen, die diese Funktion unbedingt benötigt (AsyncFileCommit="1)." Die Option "32-Bit-Datenträgertreiber für den Protected-Mode deaktivieren" schaltet alle 32-Bit Protected-Mode Treiber für Festplatten aus. Die Option dient nur zur Fehlerbehebung. Sollte der Rechner aufgrund eines Ein-/Ausgabefehlers nicht richtig starten, aktiveren Sie diese Option. Alle Ein-/Ausgabezugriffe werden dann über Real-Mode Treiber oder das BIOS erledigt. Dabei kann es passieren, dass Sie nicht mehr alle Laufwerke in WINDOWS 95 sehen können (ForceRMIO="1)." Die Option "Verzögertes Schreiben für alle Laufwerke deaktivieren" schaltet die Schreibverzögerung aus und sorgt dafür, dass die zu schreibenden Daten direkt auf den Datenträger geschrieben und nicht erst im Cache zwischengespeichert werden. Sie sollten diese Option nur aktivieren, wenn Sie systemkritische Aufgaben erledigen, da Sie hiermit auf alle Vorteile der Schreibverzögerung verzichten (DriveWriteBehind="0).

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light3.gifVFAT Gerätefehler

"VFAT Geräte Initialisierungsfehler ( Device Initialization Failure).
Ein Gerät oder eine Ressource die von VFAT benötigt wird, ist nicht vorhanden oder nicht verfügbar.
VFAT kann nicht geladen werden. Diese Fehlermeldung kann unter folgenden Bedingungen auftreten:
1.) Die Datei CONFIG.SYS enthält einen Eintrag, der auf eine vorherige Version der Datei IFSHLP.SYS zeigt. 2.) Der Abschnitt [Paths] in der Datei MSDOS.SYS ist nicht korrekt.
3.) Eine Datei WINBOOT.INI von einer vorherigen, fehlgeschlagenen Installation ist im Haupt-Verzeichnis des Bootlaufwerks vorhanden.
Je nach Zutreffen der oben genannten Bedingungen gibt es folgende Möglichkeiten der Fehlerbehebung:
1.) Bitte Starten Sie den Rechner neu. Wenn Sie die Meldung ,Windows 95 wird gestartet..." auf dem Bildschirm sehen, drücken sie die F8 Taste und wählen aus dem Startmenü "Abgesichert, nur Eingabeaufforderung".
- Öffnen Sie nun die Datei CONFIG.SYS und entfernen Sie die Zeile, welche die Datei IFSHLP.SYS lädt
( WINDOWS 95 lädt automatisch diesen Treiber beim Start des Rechners).
- Speichern sie die Änderung in der Datei CONFIG.SYS ab und starten Sie den Rechner erneut.
2.) Bitte starten Sie WINDOWS 95 ebenfalls mit der Option "Abgesichert, nur Eingabeaufforderung", wie zuvor unter 1.) beschrieben.
- Geben Sie nun den folgenden Befehl ein: attrib -s -h -r msdos.sys und drücken Sie dann die Eingabe-Taste. - Öffnen Sie mit einem Text-Editor die Datei MSDOS.SYS. - Überprüfen Sie bitte, ob folgende Zeilen in der Datei MSDOS.SYS korrekt angegeben sind: [Paths]
WinDir="<Windows>
WinBootDir="<Windows>
HostWinBootDrv="C"
Wobei <Windows> für das WINDOWS 95 Verzeichnis steht. Wenn Sie eine Festplatten-Komprimierungs-Software einsetzen, so ändern Sie die Zeile ,HostWinBootDrv="," so, dass sie auf das Host-Laufwerk zeigt. - Speichern und schließen Sie die Datei MSDOS.SYS.
- Geben Sie folgenden Befehl ein: attrib +s +h +r msdos.sys - Starten Sie jetzt den Rechner neu.
3.) Wählen Sie auch hier "Abgesichert, nur Eingabeaufforderung" beim Start des Rechners.
- Löschen Sie die Datei WINBOOT.INI im Haupt-Verzeichnis des Bootlaufwerks.
- Starten Sie den Rechner neu.

Tastaturfehler im MS-DOS Modus

Bitte laden Sie in der Datei AUTOEXEC.BAT die folgenden 3 Zeilen zu allererst: AUTOEXEC.BAT
C:\windows\command\mode con codepage prepare=((850)
C:\WINDOWS\COMMAND\ega.cpi)
C:\windows\command\mode con codepage select="850
C:\windows\command\keyb gr,850,C:\WINDOWS\COMMAND\keyboard.sys
In der Datei CONFIG.SYS müssen unter anderem folgende Befehle enthalten sein: CONFIG.SYS C:\windows\command\device="C:\WINDOWS\COMMAND\display.sys con="(ega,850,1)"
C:\windows\command\Country="049,850,C:\WINDOWS\COMMAND\country.sys"
Sollte Ihr WINDOWS Verzeichnis einen anderen Namen als "Windows" besitzen, müssen Sie dies entsprechend bei der Pfadangabe berücksichtigen: Beispiel: Heißt Ihr Windows Verzeichnis zum Beispiel Win95, so wird aus "C:\windows\command\" dann "C:\win95\command\". Hinweis: Das Problem ergibt sich auch bei anderen Ländereinstellungen wie z.B. der Schweizer Tastatur in deutscher oder französischer Version. Hier müssen die jeweiligen Codepages der einzelnen Länder berücksichtigt werden. Weitere Hinweise zu Codepages erhalten Sie, wenn Sie auf der MS-DOS Eingabeaufforderung folgenden Befehl eingeben: HELP CODEPAGE

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Zip-Laufwerk Information

1.) Das Guest95 Programm kollodiert u.U. mit einer NE2000 Netzwerkkarte, was einen Systemabsturz beim Hochfahren verursachen kann. Daher sollte die NE Karte vorläufig im Gerätemananger deaktivieren.
2.) Die Einstellungen des Parallel-Port ZipDrives können wie folgt geändert werden, sollte der "Beschleuniger" die Schnittstelle nicht optimal einstellen: Unter Eigenschaften vom Zip Drive Interface in dem Gerätemanager trägt man bei Einstellungen folgendes ein: /mode x /port:Addresse /speed: y für Mode x gelten:
nible (sehr langsam, geht bei allen Ports)
bidir (Bidirektional)
fast (automatische Erkennung der schnellsten Betriebsart)
epp (EPP Modus)
eppecr (EPP/ECp)
smceppecpsmc (SMP-Chipsatz)
smcepp (SNO-Chipsatz) Bei keinen "Uralt-Rechnern" sollte man ruhig EPP oder EPP/ECP wählen. In der Regel wählt der Port-Beschleuniger aber den richtigen Modus. (ECP im Bios aktivieren) für Port gilt die Addresse aus dem Bios (378 in der Regel) für Speed gelten Zahlenwertevon 1-6, wobei 6 am schnellsten ist.
3.) Keine DOS Treiber für das Zip im Windows 95 laden (autoexec.bat), da sonst die Funktionen im Kontextmenü verloren gehen. 4.) Stört das Auswerfen des Mediums beim Herunterfahren, kann man in der Registry unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Iomega Corporation\Software\Extrensions\Zip SchutdownEject den Wert dort von 1 auf 0 setzen.

Drucker gibt wirre Zeichen aus

Wenn der Drucker gelegentlich zerstückelte Bilder druckt oder Texte fehlen, könnte der Rechner zu schnell sein. Testweise sollte man daher unter "Drucker"-Details bei "nicht gewählt" 300 Sekunden und bei "Übertragungswiederholung" 900 Sekunden eintragen.

Druckerinstallation bei jedem Windows-Start

Nach jedem Neustart findet Windows den Drucker erneut, obwohl schon Treiber installiert sind.
Hier ist ein Fehler in der Registrierdatei. Zur Abhilfe wie folgt vorgehen:
1.) Drucker entfernen (Menü Drucker - Entfernen)
2.) Neustart, neu installieren. Sollte dies nicht helfen, Drucker erneut entfernen und in der Registry unter HKey_Local_Machine\Enum\LPTENUM und diesen Schlüssel löschen. Danach Windows neu starten und Drucker nach Aufforderung installieren.

Neues Bios wird von Windows nicht erkannt

Nach einer BIOS-Aktualisierung wird die neue Version nicht in der Systemsteuerung unter System angezeigt. Hierbei handelt es sich um keinen Bug. Windows notiert die BIOS-Version nur bei der Installation und ändert diesen Texteintrag nicht mehr. Die "alten" Einträge stehen in der Registry unter Hkey_Local_Machine\Enum\Toot\PNP0C01\0000 und können dort geändert werden, was aber keinen Vorteil bringt.

Blaster Variable

Damit die Soundkarte unter DOS auch bei Spielen richtig funktioniert, fragen viele Programme die Blastervariable in der Autoexec.bat ab.
SET Blaster=A220 I5 D1 H5 P300 T7
A="HEX AdresseI="Interrupt
D="Low DMA
H="High DMA
P="Midi Port
T="Typ, wobei 5 oder 7 (für SB16) fast immer funktioniert.

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