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Was bedeutet ADSL
eigentlich?
ADSL steht für "Asymmetric Digital Subscriber Line" (etwa: Asymmetrische
digitale Anschlussleitung). Asymmetrisch deshalb, weil sich die Bandbreite zum Hochladen
("Upstream" oder auch"Upload" in Senderichtung) und die zum
Herunterladen ("Downstream" oder auch "Download" in Empfangsrichtung)
unterscheiden. Dabei wird dem Downstream eine wesentlich höhere Bandbreite zugewiesen, da
der Benutzer gewöhnlich mehr herunterlädt als er hochlädt. Wird beiden Kanälen die
gleiche Bandbreite zugewiesen, spricht man von SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line).
Neben ADSL sind noch weitere DSL-Techniken in der Entwicklung, wie beispielsweise HDSL und
VDSL. |
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Was
ist der Unterschied zwischen ADSL und T-DSL?
T-DSL ist der Produktname der Deutschen Telekom für Anschlüsse, die auf
ADSL (oder anderen DSL-Techniken) basieren. |
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Wie schnell ist T-DSL?
Ein T-DSL Anschluss ermöglicht in Empfangsrichtung (Downstream) eine
maximale Datenübertragung von 768 kbit/s (das entspricht ca. 93,75 KByte/s). Die maximale
Datenübertragung in Senderichtung (Upstream) beträgt 128 kbit/s (das entspricht ca. 15,6
KByte/s). Zum Vergleich: ISDN ohne Kanalbündelung bietet bis zu 64 KBit/s in Up- und
Downstream. Zusätzlich werden mit zunehmender Verbreitung der ADSL-Anschlüsse auch
spezielle, breitbandige Angebote entstehen, die dann nur noch mit ADSL sinnvoll nutzbar
sind. |
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Es gibt noch schnellere Übertragungsstandards wie etwa HDSL und VDSL. Ist
ADSL nicht eigentlich schon veraltet?
HDSL überbrückt derzeit nur Entfernungen bis zu maximal 650 Meter und ist für
öffentliche Telefonnetze nicht geeignet, sondern eher ein Übertragungsstandard für
Firmennetzwerke. Der VDSL-Standard und die dafür notwendigen Gerätschaften haben noch
nicht Serienreife erlangt. Außerdem können auch mit VDSL derzeit nur Entfernungen unter
2 km überbrückt werden. |
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Was ist der Unterschied zwischen T-DSL und T-Online
dsl flat?
T-DSL ist der Produktname der Deutschen Telekom für Anschlüsse, die auf der
ADSL-Technologie basieren. Der Tarif T-Online dsl flat für nur 25,- Euro im
Monat wird von T-Online angeboten und kann nur sinnvoll zusammen mit dem T-DSL
Anschluss der Deutschen Telekom genutzt werden. |
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Welche T-Online Tarife kann ich wählen, wenn ich T-DSL
verwende?
Sie können alle von T-Online angebotenen Tarife (T-Online eco, T-Online
by call, usw.) auch mit einem T-DSL Anschluss nutzen. |
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Wie muss mein PC ausgerüstet sein, um T-DSL nutzen zu
können?
Sie benötigen eine Netzwerkkarte (Ethernet, 10-Base-T, 10 MBit/s mit RJ45-Anschluss),
diese muss mit funktionsfähigen Treibern im PC installiert sein. Ein Kabel mit
RJ45-Steckern beidseitig für die Verbindung zwischen Ethernet-Karte und T-DSL-Modem
(NTBBA) wird mitgeliefert. Wollen Sie ein eigenes verwenden, etwa weil das mitgelieferte
zu kurz ist, dann benötigen Sie ein Kabel mit folgenden Charakteristika: UTP, Kategorie
3, 4 oder 5, Stecker beidseitig RJ45, Beschaltung: 1:1. Letzteres bedeutet, dass die Pins
1, 2, 3 und 6 beider Stecker durchverbunden sein müssen, die Pins 4, 5, 7 und 8 dürfen
nicht beschaltet sein! (Das ist allerdings auch Ethernet-Standard). Auch das T-DSL-Modem wird von der Deutschen Telekom
bereitgestellt, ebenso wie der für die Trennung der Telefon- und Datenkanäle benötigte
Splitter. |
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Obwohl ich alle Kabel und Geräte angeschlossen habe, kann ich mich nicht
einwählen. Wie finde ich den Fehler?
Sie können die korrekte Installation Ihrer T-DSL Komponenten einfach testen,
indem Sie den "T-DSL Installationsprüfer" ausführen. Die Installationsdatei
für dieses Tool ("TDSLSetup.exe") finden Sie hier. Wenn Sie noch mit Windows 95 arbeiten, benötigen Sie die Datei
"TDSLSetup_Dune13.exe", die sie hier finden. Nach der Installation finden Sie im Windows Start-Menü
unter "Programme | T-Online | T-DSL
Treiber" den Eintrag "T-DSL Installationsprüfer". |
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Warum bricht meine T-DSL Verbindung seit kurzem ständig
zusammen?
Aufgrund technischer Neuerungen im T-DSL Netz der Deutschen Telekom
funktionieren ältere Versionen des T-Online T-DSL Treibers für
Windows u.U. nicht mehr richtig. Dieses Problem dürfte nicht auftreten, wenn Sie mit der
neusten T-Online Software arbeiten und alle aktuellen Updates installiert
haben. Sie können den Fehler beheben, indem Sie die aktuellste Version des T-DSL
Treibers von der neuesten T-Online CD nachinstallieren. Falls Sie T-DSL
über das Windows DFÜ-Netzwerk nutzen, können Sie zur kurzfristigen Problembehebung auch
eine Einstellungsänderung in der Konfiguration des T-DSL Adapters
("Arbeitsplatz > Systemsteuerung > Netzwerk > T-DSL Adapter
(T-Online) > Eigenschaften") vornehmen. Setzen Sie dazu in der Registerkarte
"Erweitert" den Wert für den Parameter "PPP Keep-Alive Timeout
(Seconds)" von 20 auf 120. |
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Wie läuft die Verbindung zu T-Online über T-DSL
technisch ab?
Grundlage des Datenaustausches im Internet ist weiterhin TCP/IP. Zwischen der
Ethernet-Karte und dem NTBBA ("T-DSL-Modem") werden die TCP/IP Daten via PPPoE
(Point-to-Point-over-Ethernet) ausgetauscht. Dazu werden sie vom PPPoE-Treiber in PPPoE
"verpackt". Da der ISDN-Netzabschluss (NTBA) nicht für die von ADSL verwendeten
Frequenzen (ab 138 KHz) ausgelegt ist, muss vor den beiden Netzabschlüssen (NTBBA für
ADSL und NTBA für ISDN) ein Splitter (BBAE) geschaltet werden, der die beiden
Frequenzbereiche trennt. Der Weg vom Splitter zu Ihrer Vermittlungsstelle wird wie bisher
über die klassische Kupferdoppelader zurückgelegt.
In Ihrer Vermittlungsstelle ist ein Gegenstück zum T-DSL-Splitter
und zum T-DSL-Modem installiert. Letzteres verbindet Sie über ein spezielles
Gerät (DSLAM) mit dem Internet Backbone. Das DSLAM bündelt mehrere ADSL-Verbindungen und
leitet diesen Datenstrom über ATM zu einem sog. Breitband-PoP weiter, welcher an den
Backbone der Deutschen Telekom angeschlossen ist. |
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Ist ein Mehrfach-Login, z. B. mit verschiedenen Mitbenutzern, über einen T-DSL
Anschluss möglich?
Nein, es ist immer nur eine Internet-Verbindung pro T-DSL Anschluss möglich.
Allerdings können Sie auch mit T-DSL über T-Net (d. h. T-DSL
zusammen mit einem analogen Telefonanschluss) ohne weiteres eine Internetverbindung
parallel zu einer Telefonverbindung nutzen, was bisher nur mit einem ISDN-Anschluss
möglich war. |
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Wieso gibt es bei ADSL für T-Online eine
"Einwahl"? Ist ADSL nicht eher mit einer Standleitung vergleichbar?
Ein Verbindungsaufbau zu T-Online wird durch einen speziellen Treiber (PPPoE)
realisiert. Erst dadurch werden Sie identifiziert und bekommen eine dynamische IP-Adresse
für die Sitzung zugewiesen. Eine Standleitungsverbindung würde eine feste IP-Adresse pro
Kunde notwendig machen, was wegen des beschränkten Vorrates an IP-Adressen nicht möglich
ist. Ein weiterer Grund für die Verwendung von PPPoE ist eine Vorschrift der RegTP
(Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post), die die Gleichberechtigung
verschiedener Internet Service Provider (ISP) garantiert. Die Umsetzung dieser Vorschrift
ist nur möglich, wenn auf Standleitungen zwischen ISP und Verbraucher verzichtet wird. ADSL auf Standleitungen bietet die Deutsche Telekom ebenfalls an,
hier dann auch mit höheren Übertragungsraten. Diese Leitungen dienen zur Verbindung
beispielsweise zu T-ATM oder T-Interconnect, nicht jedoch zu T-Online.
Eine Standleitung ist vor allem für mittelständische und größere Unternehmen
interessant, da diese Lösung nach Transfervolumen abgerechnet wird. |
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Wird das Telefonieren oder Faxen oder die Datenübertragung via ISDN durch
T-DSL beeinflusst?
Nein, da der ADSL-Splitter (BBAE) die Frequenzbereiche von ISDN und ADSL trennt. Der T-DSL-Splitter
wird vor den ISDN-Netzabschluss (NTBA) geschaltet. Vorhandene ISDN-Endgeräte können also
ohne Einschränkung weiter genutzt werden. Falls Sie
T-DSL mit einem analogen Telefonanschluss (T-Net) nutzen, können Sie
ebenfalls gleichzeitig telefonieren oder faxen, und mit T-DSL im Internet
surfen. Über T-DSL können allerdings keine Faxe versendet werden, so dass
Sie mit einem analogen Telefonanschluss auch weiterhin nicht gleichzeitig telefonieren und
faxen können. |
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Warum synchronisiert sich der NTBBA (T-DSL-Modem) bei einem Reset nicht,
obwohl alle Kabel korrekt verbunden sind?
Der NTBBA ("T-DSL-Modem") versucht, sich nach jedem Einschalten (Netzteil wird
gesteckt) mit der Gegenstelle zu synchronisieren. Das bedeutet: Es wird geprüft, ob die
Anschlussleitung in Ordnung ist. Wenn das der Fall ist, leuchtet am NTBBA
("T-DSL-Modem") die Sync-LED dauerhaft grün auf. Sollte die LED nach ca. 15 min
nicht dauerhaft leuchten, kann das z.B. daran liegen, dass das verwendete Netzwerkkabel
nicht dem Ethernet-Standard entspricht (siehe unten). Sollten Sie ein achtadriges Kabel
verwenden, muss für die Dauer der Synchronisation die Verbindung zwischen dem NTBBA
("T-DSL-Modem") und PC getrennt werden. Nach der Synchronisation können Sie die
Verbindung wieder herstellen. Wenn Sie ein eigenes Kabel verwenden wollen, achten sie
bitte darauf, dass nur die Adern 1, 2, 3 und 6 zu beschalten sind. Vgl. auch Wie muss mein PC ausgerüstet sein, um T-DSL nutzen zu
können?.. |
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Warum wird beim T-DSL-Zugang zu T-Online keine
IP-Header-Komprimierung unterstützt?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird die IP-Header-Komprimierung nicht unterstützt, da die
zu Grunde liegenden Standards (RFC 2516) noch nicht endgültig verabschiedet sind. Im Normalfall müssen Sie die IP-Header-Komprimierung in den
Netzwerkeinstellungen dennoch nicht deaktivieren, da nur sehr vereinzelt Probleme auf
Grund dieser Einstellung auftreten. |
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Bei
meinem T-DSL Anschluss treten häufig kurze Aussetzer bei der
Datenübertragung auf.
Je schneller die Gegenstelle die Daten überträgt, desto häufiger treten diese Aussetzer
auf. Was ist der Grund, und kann ich etwas dagegen tun?
Mit der Installation des aktuellen T-Online T-DSLSetup werden
viele dieser systembedingten Effekte beseitigt oder verbessert. Wie Sie dieses Tool
installieren, wird unter Obwohl ich alle Kabel und Geräte
angeschlossen habe, kann ich mich nicht einwählen. Wie finde ich den Fehler?
beantwortet. |
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Wie richte ich T-Online über T-DSL auf einem
Apple Macintosh-Rechner ein?
T-Online bietet einen T-DSL Treiber für Apple Macintosh - incl.
einer ausführlichen Anleitung zur Installation und Konfiguration - zum Download
an. |
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Wie richte ich T-Online über T-DSL auf einem
Linux-Rechner ein?
Ein PPPoE-Treiber für Linux ist auf der Installations-CD für die T-Online
Software enthalten. Im Verzeichnis "[Mount-Point CD]/Software/Linux/ADSL" finden
Sie neben der Treiberdatei auch eine Installtionsanleitung mit Konfigurationsbeispielen,
die Sie i.d.R. übernehmen können. Alternativ dazu können Sie den Treiber auch downloaden. |