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| Stand: 23.12.2009 | |
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DSL
Dein DSL kann viel mehr Die Zahl der DSL-Anwender wird immer grösser. Nachstehend ein paar Beispiele wie man den Breitbandanschluss mit etwas Tuning auf Speed trimmt und mit freien Zusatzdiensten optimiert. Die Einrichtung eines DSL-Anschlusses stellt normalerweise keine großartigen Ansprüche an den Benutzer. Das Modem mit der Netzwerkkarte verbinden, den PPPoE-Treiber installieren und lossurfen. Für viele Anwender hat es sich damit auch schon.
Dabei kann man seinen DSL-Anschluss noch erheblich optimieren. Und zwar hinsichtlich der Performance für verschiedene Anwendungsgebiete, aber auch durch den geschickten Einsatz von teilweise kostenlosen Zusatzdiensten. Damit erhälst Du beispielsweise von überall auf der Welt per Internet Zugriff auf Deinen Rechner, etwa um wichtige Dokumente zu holen oder eine Synchronisierung mit dem PDA durchzuführen.
Mit entsprechender Software wird aus der Kombination ISDN-Anschluss und DSL-Flatrate sogar ein komplettes Unified Messaging System. Beginnen wir mit den Optimierungsmöglichkeiten und den Zusatzdiensten. Damit lässt sich der DSL-Anschluss kostenlos aufwerten.
DSL-Provider bieten bis zu 1024 KBit/s downstream und 256 KBit/s upstream an.
Viele Faktoren, wie die Anbindung des eigenen ISPs, der angesprochene Server oder die Entfernung von der Vermittlungsstelle, bestimmen die Leistung. Auch der Protokoll-Overhead, der mitübertragen werden muss. Eine gute Anbindung erreicht Ø höchstens 87 Prozent der theoretisch erzielbaren Bandbreite.
Um möglichst nah an den Maximalwert heranzukommen, lohnt ein Blick auf verschiedene TCP/IP-Einstellungen. Programme, die eine automatische Optimierung dieser Parameter versprechen, verschlimmbessern die Situation allerdings oft nur. Sie stellen lediglich eine komfortable GUI zur Verfügung, um Anwendern den Umgang mit der Windows-Registry zu ersparen. Besser eignen sich dagegen Tools wie Dfü-Speed v.2.2 und Dr. TCP.
Im Internet kommunizieren die Rechner über TCP/IP. Dieses Protokoll unterteilt die zu transportierenden Daten in Pakete, bevor sie auf die Reise gehen. Der MTU-Wert legt die maximale Größe einer solchen Einheit fest.
Eine Obergrenze ist deshalb notwendig, weil Router zu große Pakete auf ihrem Weg durchs Netz fragmentieren müssen. Erst der Zielrechner setzt dann die einzelnen Fragmente wieder zusammen. Das kostet unnötig Zeit, genauso wie das automatische Aushandeln der MTU über ICMP-Nachrichten. Besser ist es, von vornherein einen optimalen MTU-Wert zu wählen. Dieser lässt sich recht einfach über Bordmittel des Betriebssystems bestimmen. Mit dem Befehl:
> ping -f -l 1500 <Hostname>
geht ein Datenpaket mit einer Länge von 1500 Byte an den unter "Hostname" angegebenen Rechner. Der Parameter -f legt fest, dass das Paket "in einem Stück" ankommen muss.
Kommt die Rückmeldung "Paket müsste fragmentiert werden, DF-Flag ist jedoch gesetzt", ist eine Reduzierung der Paketgröße um zehn Byte erforderlich, bis die Meldung nicht mehr erscheint. Mit Einerschritten nähert man sich dann dem höchsten Wert, bei dem der Ping-Befehl noch gelingt. Addiere 28 Byte, die der IP/ ICMP-Header erfordert. Jetzt haben wir den optimalen Wert gefunden. Unter PPPoE sollte die MTU jedoch nicht größer als 1492 sein, da zusätzlich 8 Byte Verwaltungsdaten reserviert sind.
Während die MTU die Größe des kompletten Datenpaketes angibt, bestimmt die "Maximum Segment Size" (MSS) den Platz, der für die Nutzdaten zur Verfügung steht. Diese teilen sich den Platz mit den Verwaltungsangaben, die im Header stehen und etwa Auskunft über Absender und Empfänger geben.
Standardmäßig besteht ein TCP/IP-Paket aus zwei Headern: IP und TCP, jeweils 20 Byte groß. Weitere acht Byte fallen für den PPPoE-Overhead an. Da die maximale Länge für ein gültiges Ethernet-Paket 1500 Byte beträgt, ergibt sich daraus eine Obergrenze für MSS von 1452 Byte. Welcher Wert im konkreten Einzelfall passt, lässt sich anhand der Formel "MTU minus Header" berechnen.
Die nachstehende Tabelle verdeutlicht mit einigen Werten den Zusammenhang zwischen verschiedenen Headern, MTU und MSS:
Typische Werte für Header, MTU und MSS Werte (in Byte) Beschreibung 1500 Maximale Paketgröße, die im Internet ohne Fragmentierung verschickt werden kann 1492 Maximale Paketgröße bei Einsatz von PPPoE 1460 MSS bei einem MTU-Wert von 1500 1464 Bei PPPoE-Implementierung: Maximale Ping-Größe ohne Fragmentierung 1452 MSS bei einem MTU-Wert von 1492 (typisch bei PPPoE) 576 Typische MTU bei analogen Modem-Wählverbindungen 536 MSS bei einem MTU-Wert von 576 48 Summe der Header von TCP, IP und PPPoE 28 Summe der Header von IP und ICMP 20 IP-Header 20 TCP-Header 8 PPPoE-Header
Das Transmission Control Protocol ( TCP) stellt sicher, dass Informationen korrekt über das Netz transportiert werden. Kommt es zu Fehlern im Netzwerk, sendet ein Rechner seine Daten nach einer bestimmten Zeit noch einmal. Dies wird so lange wiederholt, bis der Sender von der Gegenstelle die Bestätigung erhält, dass sie die Informationen einwandfrei empfangen hat.
Würde der Sender vor dem Verschicken des nächsten Pakets immer auf die Eingangsbestätigung des vorherigen warten, würde das die Übertragung stark verlangsamen. Daher teilt der Empfänger dem Sender beim Verbindungsaufbau die Größe seines Empfangspuffers mit, des so genannten TCP Receive Window (RWIN). Der Sender schickt dann immer so viele Pakete, wie in diesen Zwischenspeicher passen, bevor er auf die erste Eingangsbestätigung wartet. Im Idealfall geht das ganz ohne Verzögerung, weil die Quittung für das erste Paket schon eintrifft, während der Puffer noch gefüllt wird.
Ein zu kleines Fenster wirkt sich ebenso ungünstig aus wie ein zu groß gewähltes. Im ersten Fall stockt der Datenfluss. Im zweiten können mehr Informationen verloren gehen, wenn ein Paket gar nicht oder unvollständig ankommt. Der ideale Wert hängt also besonders von der Leitungsqualität ab. Nützliche Tests zum Analysieren der DSL-Verbindung bieten DSLReports.com oder die UNI München mit ihrem Bandwidth-Test an.
Standardmäßig verwenden Windows 9x, Me und NT einen Puffer von 8 KByte; Windows 2000 und XP reservieren 16 KByte. Tests mit RWIN-Werten über 17 KByte bringen keinen besseren Datendurchsatz mehr.
In der Diskussion um Registry-Anpassungen, die den Breitbandzugang beschleunigen sollen, tauchen neben MTU, MSS und RWIN meist noch andere Parameter auf. Eine Leistungssteigerung wird damit nicht erzielt. Für Spiele-Freaks: Bessere Ping-Zeiten durch Reduzierung der MTU-Werte erkauft man sich auf Kosten der Download-Geschwindigkeit.
PMTUDiscovery
Die Path MTU Discovery regelt, ob die TCP-Verbindung einen festen Maximalwert für MTU verwendet oder den geeigneten Wert selber herauszufinden versucht. Standardmäßig ist Path MTU Discovery unter Windows aktiv.PMTUBlackHoleDetect
Die Suche nach "Schwarzen Löchern" bezieht sich auf Router, die keine ICMP-Nachricht zurücksenden, wenn sie ein IP-Paket mit gesetzem "Don't-Fragment"-Bit fragmentieren müssten. Diese Nachrichten sind wichtig, damit die Path MTU Discovery korrekt funktioniert. Per Default verwendet Windows keine Blackholedetection, um die Netzwerkbelastung zu minimieren.Tcp1323Opts
Mit dieser Option lassen sich verschiedene Skalierungsoptionen aktivieren, wie in RFC1323 definiert. Wer beispielsweise einen höheren Wert als 64 KByte für das TCP Receive Window (RWIN) benötigt, muss diesen Parameter einschalten.TTL
Die "Time To Live" bestimmt, nach wie vielen Routern ein IP-Paket als unzustellbar verworfen wird. Windows 95 verwendet standardmäßig den Wert 32, alle anderen Versionen bis Windows XP 128. Hierüber lässt sich allerdings keinesfalls die Geschwindigkeit einer Verbindung beeinflussen; bei kürzerer TTL erhält man nur die Fehlermeldung, dass keine Daten fließen, etwas früher.
Je nach verwendeter Windows-Version hat Microsoft die entsprechenden TCP/IP -Parameter an unterschiedlichen Stellen in der Registry versteckt. Hierzu findet man Infos in der Knowledgebase für Windows 9x/Me, NT/2000 und XP.
Diese Tabellen geben Aufschluss über die Registry-Schlüssel für MTU, MSS und RWIN. Die Default-Werte gelten auch bei fehlendem Schlüssel.
MTU-Angaben in der Windows-Registry Windows-Version Registry-Key Wertname Typ Default f. Ethernet Windows 9x/Me HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Class\netTrans\"000 n" MaxMTU String 1500 Windows NT HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters MTU DWORD 1500 Windows 2000/XP HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters MTU DWORD 1500 Die Angabe in Anführungszeichen für Win 9x/Me bezieht sich auf die individuell verschiedene, von Windows vergebene Nummer für die Adapterbindung.
MSS-Angaben in der Windows-Registry Windows-Version Registry-Key Wertname Typ Default f. Ethernet Windows 9x/Me HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Class\netTrans\"000 n" MaxMSS String 1460 Windows NT/2000/XP HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters\ TcpRecvSegmentSize DWORD 1460 Windows NT/2000/XP HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters\ TcpSendSegmentSize DWORD 1460 Die Angabe in Anführungszeichen für Win 9x/Me bezieht sich auf die individuell verschiedene, von Windows vergebene Nummer für die Adapterbindung.
RWIN-Angaben in der Windows-Registry Windows-Version Registry-Key Wertname Typ Default f. Ethernet Windows 95/Me HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ VxD\MSTCP DefaultRcvWindow DWORD 8192 Windows 98 HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ VxD\MSTCP DefaultRcvWindow String 8192 Windows NT HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters TcpWindowSize DWORD 8192 Windows 2000/XP HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Services\ Tcpip\Parameters TcpWindowSize DWORD 16384
Ein DSL-Zugang bietet mehr Möglichkeiten als nur schnelles Surfen. So lässt sich beispielsweise der heimische Rechner mit einfachen Mitteln als Internet-Server betreiben - etwa um auch unterwegs auf dringend benötigte Daten zuzugreifen oder per Remote Control seinen Rechner fernzusteuern.
Das große Problem bei diesem Ansinnen ist jedoch die dynamische IP-Adresse, die bei jedem Einwahlvorgang neu zugewiesen wird. Damit ist der Rechner nicht immer unter derselben IP zu erreichen. Noch praktischer wäre ein Host-Name wie wunschname.xyz.de.
Mit MyJack und DynDNS stellen zwei Anbieter die Host-Namen für Rechner mit variabler IP-Adresse kostenlos bereit.
Wer seinen Computer damit als Host im Web erreichbar macht, sollte als Minimalschutz aber auf jeden Fall auch einen Virenscanner und eine Firewall installieren - Sicherheitslücken gibt es nicht nur bei Microsoft-Produkten.
DynDNS.org bietet kostenlos dynamische DNS-Dienste, sorgt also dafür, dass der Rechner des Anwenders unter einem bestimmten Host-Namen erreichbar ist - trotz wechselnder IP-Adresse. Um das Angebot nutzen zu können, muss man sich zunächst mit gewünschtem User-Namen, Passwort und gültiger E-Mail-Adresse registrieren. An diese Adresse sendet DynDNS.org eine Nachricht, die das weitere Vorgehen zur Account-Aktivierung beschreibt.
Hat alles geklappt, kann man sich anschließend mit seiner Kennung einloggen und einen Host-Namen aussuchen, unter dem man erreichbar sein möchte. Pro Account erlaubt der Anbieter fünf dynamische und fünf statische Host-Einträge. Die dynamischen Einträge werden nach 35 Tagen ohne Update der IP-Adresse gelöscht. Dafür bleiben sie nur 60 Sekunden im Cache der Name-Server - ideal, falls sich die IP rasch hintereinander ändert. Die statischen Einträge behalten auch nach Ablauf von 35 Tagen ihre Gültigkeit, bleiben allerdings vier Stunden im Cache.
Nach der Registrierung ist der Rechner unter dem angegebenen Namen erreichbar - sofern er online ist. Eine Abwesenheitsmeldung für den umgekehrten Fall gewährt DynDNS.org nur denjenigen, die das Unternehmen mit einer Spende unterstützen, nennt allerdings keine Mindestsumme.
Um die Zuordnung von Host-Namen und IP-Adresse stets auf dem aktuellen Stand zu halten, benötigt man außerdem einen DDNS-Client. Eine reichliche Auswahl für verschiedene Plattformen finden Sie hier. Die Client-Anwendung läuft im Hintergrund und synchronisiert in einstellbaren Intervallen die in der Datenbank von DynDNS.org (oder anderen Anbietern) eingetragene IP mit der gerade aktuellen.
Nach diesen Schritten hat man die Basisfunktionalität hergestellt. Echten Mehrwert erhält man durch das Einspielen zusätzlicher Applikationen, etwa eines Webservers wie Apache oder einer Remote-Control-Software wie VNC.
Mein Tipp - Empfehlung - nur beste Erfahrungen!!
Nicht jeder gönnt sich eine Flatrate, sondern möchte die Dienste seines Rechners nur bei Bedarf über das Internet nutzen. Diesem Wunsch trägt die MailJack GmbH Rechnung, ein Tochterunternehmen der Münchner equinux AG. Der Anwender benötigt als Voraussetzung einen Windows-PC, der über eine ISDN-Karte mit dem Telefonnetz verbunden ist. Eine auf dem PC installierte Software lauscht auf Signale auf dem ISDN-Bus und verbindet bei einer Anforderung den PC über das DFÜ-Netzwerk mit dem Internet.
Weckruf: Damit der Rechner ereignisgesteuert online geht, benötigt man eine ISDN-Karte. Während das Online-Schalten einen ISDN-Anschluss voraussetzt, funktioniert der ausgehende Verbindungsaufbau über ISDN und DSL-Zugänge beliebiger Provider. Die aktuelle IP-Adresse übermittelt OnlineJack dann per Webinterface auf dem equinux-Server an den Besitzer des PC. Je nach zusätzlich installierter Software lässt sich der Rechner damit als HTTP- oder FTP-Server betreiben oder auch fernsteuern, etwa per VNC. Detaillierte Informationen zum Zusammenspiel von OnlineJack mit VNC hat der Anbieter auf seinen Hilfeseiten zusammengestellt. Einen Test von Remote-Control-Software findet man hier.
Wer kein Notebook hat oder dauernd mit sich herumschleppen will, erhält auf diese Weise von unterwegs Zugriff auf Dateien und Anwendungen. Doch nicht nur das: Solange sich die Zahl der Nutzer in Grenzen hält, können auch Freunde, Mitarbeiter oder Kunden freigegebene Datenbestände über einen solchen "Server on demand" nutzen - und das ohne Standleitung und feste IP-Adresse.
Als weitere Dienste stellt equinux E-MailJack und ConnectJack bereit. E-MailJack fragt in regelmäßigen Abständen, ob neue Nachrichten auf dem angegebenen Mail-Server eingegangen sind. Falls ja, meldet der Dienst das per ISDN an den heimischen Rechner. Der Anwender kann dann entscheiden, wann er sich bei seinem Provider einwählt und die Nachrichten abruft.
Über ConnectJack lässt sich ein Rechner über das Internet unter der Adresse <hostname>.connectjack.de ansprechen. Ruft jemand diese URL im Browser auf, erhält der Zielrechner vom MyJack-Rechenzentrum via ISDN die Aufforderung, online zu gehen. Der Rechner übermittelt die erhaltene IP anschließend an das Rechenzentrum zurück, das den Surfer dann zum richtigen Host weiterleitet.
Bitte warten: Während der Webserver die Verbindung herstellt, kann sich der User die erzwungene Pause etwas verkürzen. Standardmäßig blendet der MyJack-Provider eine - nett animierte - Warteseite ein, während der persönliche Webserver online geht und die Verbindungen aufbaut. Wer an anderer Stelle über permanent verfügbaren Webspace verfügt, kann dort auch einen eigenen Pausenfüller hinterlegen.
Wer vorhat, seinen DSL-Zugang zu optimieren, sollte vorab bedenken, dass zahlreiche externe Faktoren die Performance negativ beeinflussen können. Das betrifft etwa die Entfernung des eigenen Standorts von der Ortsvermittlungsstelle oder die Anbindung des ISPs und der angesprochenen Server. Selbst im Idealfall erreicht der Datendurchsatz maximal 87 Prozent des Nennwertes. Ein Download mit durchschnittlich 890 KBit/s von theoretisch möglichen 1024 KBit/s liegt also bereits am oberen Rand des Leistungsspektrums. Vermutet man Geschwindigkeitsbremsen im Betriebssystem, empfiehlt es sich, einige TCP/IP-Parameter zu überprüfen. Hierbei sollte man sich auf die Einstellungen von MTU, MSS und RWIN konzentrieren. Ist man etwa vom Analog-Modem auf Breitband umgestiegen, reicht die von MTU festgelegte Paketgröße nicht mehr aus. Die beste Steigerung der Transferrate ist mit einem höheren RWIN-Wert zu erreichen.
Soll der frisch getunte Rechner auch als Server im Web verfügbar sein, bieten sich Dienste wie MyJack und DynDNS.org an. Sie sorgen dafür, dass man auch mit einer dynamischen IP-Adresse unter einem festen Host-Namen erreichbar bleibt. Bei MyJack muss der PC noch nicht einmal permanent mit dem Internet verbunden sein: Ein ISDN-Signal schaltet ihn ereignisgesteuert online. Für einen solchen Computer zählt neben einem Virenscanner unbedingt auch eine Firewall zur Grundausstattung.
Optimierung der Geschwindigkeit unter Windows Ms Windows ist standardmäßig nicht für die Nutzung von T-DSL und DSL optimiert. Dies hat zur Folge, dass die Geschwindigkeit um bis zu 30% sinkt und einige WebSeiten sogar nicht aufrufbar sind. Nachstehend eine Sammlung von Updates, Patches und Softwareanwendungen welche die Windows Einstellungen optimieren. Microsoft Windows Updates
Vor der Optimierung auf jeden Fall installieren.- Vtcp.386 Bugfix - Sehr wichtiges Update für Windows 9x User
- NDIS-Bugfix - Ebenfalls sehr wichtig für Windows 98 SE UserWindows 9x/Me - Speedguide PPPoe Patch - Optimal für PPPoe
- Speedguide Browser Patch - Optimiert die Seitenladegeschwindigkeit
- Robert Schlabbach PPPoe Patch - Optimal für PPPoe
- Robert Schlabbach Download Patch - Erhöht die Zahl der gleichzeitigen DownloadsWindows XP/2000 - Speedguide PPPoe Patch - Optimal für PPPoe
- Speedguide Browser Patch - Optimiert die Seitenladegeschwindigkeit
- Robert Schlabbach PPPoe Patch - Optimal für PPPoe
- Robert Schlabbach Download Patch - Erhöht die Zahl der gleichzeitigen DownloadsSoftware
Diese Anwendungen versprechen eine automatische Optimierung.- DFÜ Speed Version 2.2 ( für Windows 9x/NT/2000)
- SpeedManager von der Telekom ( für Windows 9x/NT/2000)
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