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Windows 98


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Stand: 13.07.2004

Gute Tipps nehme ich gerne hier auf.
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arrowd.gif Windows 98 FAQS
arrowd.gif Windows 98 Installation
arrowd.gif Windows 95/98 Vergleich
arrowd.gif Windows 98 Trouble
arrowd.gif Windows 98 Optimieren


Das sollte man über Windows 98 wissen.

Kann man Windows 98 über Windows 3.x installieren ?
Ja, deshalb verzögerte sich auch das Releasedatum von Windows 98. Besser ist aber eine komplette Neuinstallation.

Ich habe das Windows 98 Update erworben, möchte Windows 98 aber neu installieren. Muß ich dazu erst Windows 95 installieren ?
Nein, da bei der Installation Windows 98 prüft, ob eine alte Version vorhanden ist und bei einer leeren Platte die Win95CD oder Windows 3.x Diskette verlangt.

Gibt es Probleme beim Installieren von Windows 98 über ein Windows 95 ?
Nein. Windows 98 übernimmt alle Einstellungen und Programme. Es werden natürlich neuere DLL-Dateien installiert. Daher speichert Windows 98 die alten Dateien separat und zeigt diese mit dem Versions-Konfliktmanager, um ggf. wieder die alte DLL-Datei zurückzuschreiben. Es werden auch alle Treiber ersetzt. Bietet ein Treiber (z.B. Grafikkarte) weitere Funktionen, sollte nach der Installation wieder der alte Treiber installiert werden.

Was bietet Windows 98 an Neuerungen ?
Eine tabellarische Auflistung zeigt die Veränderungen zu Windows 95 und Windows 95b.

Was ist FAT32 ?
FAT32 ist ein neues Dateisystem. Damit können Festplatten über 2GByte in einer einzigen Partition verwaltet werden. Zudem sinkt die Clustergröße auf 4 KByte und somit auch der verschwendete Platz bei vielen kleinen Dateien.

Ist eine Platte mit FAT32 schneller ?
Nein, da der Verwaltungsaufwand für die FAT immer noch der gleiche ist.

Gehen bei der Umstellung von FAT16 auf FAT32 meine Daten verloren ?
Nein, das grafische Tool stellt auf Wunsch das Dateiformat ohne Datenverlust um.

Ich habe meine große Festplatte mit FAT32 umgestellt. Einige fremde Programme zeigen aber trotzdem nur 2 GByte freien Speicher an. Ist meine Festplatte defekt ?
Programme, die nicht speziell für Windows 95/98 und FAT32 entwickelt wurden, liefern möglicherweise auf großen Festplatten, die FAT32 verwenden, falsche Angaben über den verfügbaren Speicherplatz. Die meisten älteren Anwendungen können freien Speicherplatz oder Gesamtspeicherplatz von mehr als 2 GB nicht anzeigen.

Meine Festplatte mit 4 GByte war bisher in 2 Partitionen a 2 GByte formatiert. Nachdem ich mit dem Konvertierer auf FAT32 umgestellt habe, sind beide Platten trotzdem nur 2GByte groß. Was habe ich falschgemacht ?
Gar nichts. Der FAT32 Konverter stellt alle Partitionen, die angewählt wurden, auf FAT32 um, nicht aber die Partitionenaufteilung selber. Wer anstatt 2 Partitionen lieber eine große möchte, muß die Platten komplett neu partitionieren. Dabei geben aber alle Daten verloren. Beide Partitionen werden gelöscht und eine neue erstellt. Dazu wird FDISK von der Windows 98 Bootdiskette (oder Rettungsdiskette erstellen und darauf zusätzlich die Datei FDISK.exe von Windows\Command Verzeichnis draufkopieren) benutzt werden.

Ist Windows 98 schneller und sicherer als Windows 95 ?
Laut Microsoft ja. In verschiedenen Tests konnte dies aber nicht bestätigt werden. Lediglich der Bootvorgang war auf einigen Systemen etwas schneller. Die Frage nach der Sicherheit kann ebenfalls nicht klar beantwortet werden.

Kann ich Windows 98 ohne Internet-Explorer installieren ?
Nein, da dieser in das System integriert wurde. Es kann aber ein separater Browser installiert werden.

Welche Hardware brauch ich um Windows 98 zu benutzen ?
Microsoft nennt einen 486er mit mindestens 16 MB RAM. Besser ist ein Pentium, K6 oder Cyrix mit 32 MB, um vernünftig zu arbeiten. Auf der Festplatte benötigt Windows 98 zwischen 100 und 300 MD (je nach Installation).

Braucht Windows 98 besondere Hardware wie USB oder AGP ?
Nein. Windows 98 läuft auf jedem Rechner der 486er Klasse mit mindestens 16 MB. Damit läßt sich aber nicht vernünftig arbeiten. Besser ist eine CPU der Pentium Klasse mit 32 MB RAM.

Was ist OnNow ?
Hierbei handelt es sich um eine Technologie, mit welcher Windows nicht jedesmal neu gestartet werden muß. Dies setzt aber entsprechende Hardware voraus (ACPI tauglicher Chipsatz wie LX, BX etc. und entsprechendes Bios). Sind alle Voraussetzungen erfüllt (auf den OnNow Seiten von Microsoft sind alle Spezifikationen und taugliche Hardware aufgelistet),kann Windows den Rechner sofort beenden, nachdem der RAM-Inhalt auf die Festplatte gesichert wurde. Wird der Rechner dann neu gestartet, wird diese RAM-Datei wieder in den Speicher geladen und Windows kann sofort weiterbenutzt werden. Suspend to RAM schaltet ebenfalls den Rechner aus, speichert aber den RAM-Inhalt nicht ab. Dieser wird durch ständige Stromzufuhr aufrechterhalten

Welche Grafikkarten arbeiten für den Multi Display Support zusammen ?
Beide Grafikkarten müssen in einem PCI oder AGP-Slot sitzen.Die erste Grafikkarte kann von jedem Hersteller sein. Für die Zweitkarte hat Microsoft bisher folgende Grafikkarten empfohlen:

Bietet Windows 98 eine CAPI Schnittstelle ?
Nein, es sind noch immer Fremdtreiber der Kartenhersteller erforderlich.

Ich möchte Exchange auch unter Windows 98 weiterbenutzen. Was mache ich ?
Auf der Win98 CD unter Tools\Oldwin95\Message liegen die Dateien wms.exe und awfax.exe, mit welchen Exchange und MS FAX nachträglich installiert werden können.

Ist die Online-Update Funktion von Windows 98 kostenlos ?
Ja, zumindest für den Anwender. Die Nutzung setzt aber voraus, dass man sich zuvor online registriert. Ob die Aufnahme von Fremdherstellern in die Datenbank kostenpflichtig ist, war bisher nicht zu klären.

Kann Windows 98 auf NTFS-Laufwerke zugreifen ?
Nein, bisher nicht. Es sind aber Fremdlösungen erhältlich, die zumindest ein Lesen ermöglichen.

Laufen alle Windows 95 Programme auch unter Windows 98 ?
Sofern sich das Programm an die Windows 95 Spezifikation hält, dürfte es keine Probleme geben. Lediglich FAT32 dürfte älteren Systemprogrammen Probleme bereiten. Bei einigen Treibern von Matrox und Teles kommt es zu Problemen. Beide Hersteller haben aber Abhilfe versprochem.

Kann ich mein Windows 3.x auch nach der Installation von Windows 98 weiterbenutzen ?
Ja, da Windows 98 (wie auch Windows 95 und Windows 95A) die sogenannte Dual-Boot-Funktion bietet. Vor dem Start von Windows 98 kann man dann mit der F4-Taste das alte DOS und Windows booten. Dies geht aber nur, wenn die Bootplatte im FAT16 Format belassen wird.

Kann ich mein altes MS Plus für Windows 95 wieder installieren ?
Auf keinen Fall, da Windows 98 alle bekannten Plus-Funktionen beinhaltet und lebenswichtige Dateien von Windows 98 sonst überschrieben werden würden. Alle MS Plus95 Programme sind auch auf der Win98 CD und können bei Bedarf über Software, Windows Setup hinzugefügt werden. Spieler, welche auf das MS-Pinball von Plus95 nicht verzichten möchten, gehen wie folgt vor:

Wenn Sie die Microsoft Plus! für Windows 95-CD haben, können Sie mit der Datei Pinball.inf im Verzeichnis \Tools\Mtsutils der Win98 CD das Pinball-Spiel in Windows 98 installieren.

Was beinhaltet das Pluspaket für Windows 98 ?
Alle Funktionen des alten Pluspacks sind in Windows 98 beinhaltet. Das Plus98 beinhaltet:

MC Afee Viren Scanner
Desktop Motive
Verbesserte Datenträgerbereinigung
Deluxe CDPlayer, der auf eine Internet-Datenbank zugreift und CD-Titel und Interpret erkennt
Picture IT! Express, eine Liteversion von MS Picture IT! Bildbearbeitung
Spiel LoseYourMarbles

Wo finde ich Dokumentationen zur neuen Scriptsprache von Windows 98 WSH ?
Auf den Webseiten http://www.microsoft.com/scripting und http://www.microsoft.com/management/wsh.htm sind weitere Informationen.

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Installation von Windows 98

Ein Ratgeber, was beim Setup installiert werden sollte.
Nach Eingabe der Seriennummer sollte als Setup-Modus benutzerdefiniert gewählt werden, da bei Standard nicht alle wichtigen Programme mitinstalliert werden.

Folgende Komponenten stehen zur Wahl:

Desktopmotive
Bekannt vom MS-Pluspaket, die sog. Themes beinhalten fertige Sets mit Hintergrundbild, Geräusche, Cursor, Mauszeiger etc. Wer es mag, sollte sich die passenden aussuchen. Sehr schön sind Computer-Innenleben, Mysterium, Weltraum und Windows Extra. Wer keine Themes wählt, sollte dennoch die Motivunterstützung (2.8 MByte) installieren, um später doch darauf zugreifen zu können.

Eingabehilfen
Diese umfassen eine Desktoplupe, Maussteuerung über die Tastatur usw. Zumindest die Eingabehilfen sollten installiert werden, da bei einem Defekt der Maus diese dennoch über die Tastatur gesteuert werden kann.

Internetprogramme

Multimedia
Unter Multimedia verstecken sich auch Internetkomponenten. Wer öfters im Web unterwegs ist, sollte daher Macromedia Director und Shockwave Flash Unterstützung installieren. Man liegt nicht falsch, installiert man hier alle Komponenten. Ohne Soundkarte kann man natürlich auf alle Audiofunktionen verzichten.

Onlinedienste
Onlinedienste kann man weglassen. Wer wirklich noch keinen Zugang besitzt, greift besser zu einen der vielen 50 Stunden CDs. Zudem fehlt T-online bei den Diensten.

Sprachunterstützung
Unter Sprachunterstützung verstecken sich Tastaturlayouts und Schriftarten für Türkisch, Russisch usw. Die Nutzung dieser Sprachen erfolgt über die Systemsteuerung. Damit lassen sich in Word und Co. auch türkische Texte in einem dt. Windows schreiben.

Systemprogramme
Die Rubrik Systemprogramme ist standardmäßig nur dürftig vorgewählt. Daher sollte man hier genau festlegen, was man benötigt.

Verbindungen
Verbindungen wurde ebenfalls stark erweitert. Neben dem DFÜ-Netzwerk für Internet, werden keine weiteren Programme benötigt. Der DFÜ-Server war bisher im Pluspack enthalten und dient der Einwahl von Fremdbenutzern in das eigene System über DFÜ-Geräte. Micorosft Chat und Netmeeting sind Internetprogramme. Neetmeeting bietet Telefonie und gemeinsames Arbeiten an einem Rechner/Programm über das Internet. Aufgrund der Bandbreite läuft alles aber sehr verzögert. Fremdprodukte leisten hier wesentlich mehr. Die Direktverbindung kann mit einem Laptop oder Rechner kommunizieren, ist jedoch nicht einfach zu konfigurieren. Zudem handelt es sich um kein echtes Netzwerk, da die Verbindung immer Client-Host läuft.

Mit dem VPN (Virtual Privat Network) können Netzwerkverbindungen zwischen 2 Rechnern über das Internet verschlüsselt werden. Die Wahlhilfe funktioniert nur mit echten Modems und kann leider nur 10 Rufnummern speichern.

Zubehör
Bei Zubehör gibt es nur den Windows Scripting Host als Neuerung, mit welchem Befehlsabläufe in einer (für den Laien schwierigen) erstellt werden können. Die Schnellansicht kann endlich auch Office97 Dokumente darstellen. Paint wurde um JPEG und GIF als Format ergänzt.

Der Aktenkoffer dient zur Syncronisation von Daten für Laptop und Co., arbeitet aber sehr langsam.

Neben den Bildschirmschonern (OpenGL) sollte man Paint, Rechner, Schnellansicht und WordPad installieren.

Und dann...
Nach Festlegung des Sprachschemas, sollte man gemäß Windows 98 die Startdiskette erstellen lassen. Sie enthält CD-ROM Treiber und kann auch auf FAT32 Laufwerke zugreifen, was mit alten Win95 (oder A) Disketten nicht mehr funktioniert.

Nachdem die gewählten Komponenten auf die Platte kopiert wurden, startet Windows 98 neu und begibt sich auf Hardwaresuche. Erfreulicherweise werden Nicht Plug and Play Geräte zum Ende gesucht, was die Absturzgefahr wesentlich mindert.

Nach einem Reboot ist Windows 98 betriebsbereit, aber keineswegs optimal eingerichtet.

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Vergleich der Win95/98 - Versionen.

  Windows 95 Windows 95 B (OEM) Windows 98
FAT32 nein ja ja
USB Support nein, Update verfügbar ja OSR 2.1 ja
Internet Explorer nein Version 3 / Inst. IE4 Version 4
DirectX nein, Update verfügbar Version 3 / Inst. Vers.5 Version 5
DVD Support nein nein ja
AGP Support nein, Update verfügbar nein, Update verfügbar ja
Power Management ja, eingeschränkt ja, eingeschränkt ja
Multi Display Support nein nein ja
Windows Scripting Host nein nein ja
System Update nein nein ja
Plus Funktionen Über MS Plus Über MS Plus ja
NDS Unterstützung nein nein ja
Backup auf SCSI Geräten nein nein ja
Backup auf Festplatten nein nein ja
Mailclient Exchange Exchange, Upd. Outlook Express Outlook Express
DualBoot ja nein, Patch verfügbar ja
Open GL nein, Update verfügbar ja ja
Änderung von Grafikeinstellung ohne Neuboot nein ja ja
Kanalbündelung ISDN nein, Update verfügbar nein, Update verfügbar ja
Active Desktop Über IE 4 Über IE4 ja
PPTP für Virtual Private Network nein, Update verfügbar nein, Update verfügbar ja
DFÜ-Server Über Pluspack Über Pluspack ja
Win32 Driver Model nein nein ja
Datenträgerbereinigung nein nein ja
Wartungsassitent Über Pluspack Über Pluspack ja
Systeminfo teilweise teilweise ja
Systemdateienprüfung nein nein ja
Registrierprüfung nein nein ja
System-Konfigprogramm nein nein ja
Dr. Watson eingeschränkt eingeschränkt ja
Color Management ICM 1 ICM 1 ICM 2
IrDA Support nein nein ja
Eingabehilfen ja ja ja, verbessert
JPG und GIF mit Paint nein nein ja

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Windows 98 - Troubleshooting

Dateinamenfehler bei der Installation:
Windows 98 meldet bei der Installation Fehler " Für Dateinamen, die länger als 8 Zeichen sind, müssen kurze Dateinamen mit numerischer Erweiterung (Tilde ~) erstellt werden können.Aktivieren sie diese Option und führen sie Setup erneut aus."

Lösung:
Das Problem tritt auf, wenn der Wert NameNumericTail auf 0 gesetzt ist. Auf 1 setzen oder lösche ihn unter Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\FileSystem aus der Registry.

Laufwerkumstellung auf FAT32 funktioniert nicht:
Sofern die zu umwandelnde Partition fehlerhafte Cluster enthält, bricht Windows 98 die Umwandlung ab. Mit folgendem Trick umgingen einige den Fehler.

Lösung:
Zunächst wird im DOSModus (Windows Beenden im MS-DOS Modus starten) der Konverter mit cvt c: /noscan /cvt32 aus dem Ordner Windows\Command gestartet.
Nach der Umwandlung startet man den Rechner nicht neu und geht auch nicht zu Windows 98 zurück. Man startet direkt nach der Konvertierung Scandisk im DOS. Danach sollten die fehlerhaften Cluster wieder markiert sein. Anschließende nach einem Neustart nochmals Defrag starten.

Achtung: Diese Methode kann fehlschlagen. Unbedingt voher Datensicherung.

Wo ist Microsoft Fax und MS-Exchange ?
Ich benötige MS FAX und MS Exchange, kann beides aber nicht mehr auf der CD finden.

Lösung:
Auf der CD ist ein Ordner unter Tools\Oldwin95\Message in dem sich MS FAX und Exchange befindet. Beide können von dort separat installiert werden.

Lange Wartezeit bei einem Netzwerk
Ich benutze ein Netzwerk .Beim Start dauert das Hochfahren ewig.

Lösung:
Sofern DHCP zum Einsatz kommt (auch bei Windows NT mit einer DFÜ-Netzwerkverbindung), benötigt die Netzwerkkarte eine TCP IPAdresse. Sollte die Netzwerkkarte nicht mit TCP IP benutzt werden, kann man die Bindung unter "Netzwerk" löschen.

Probleme beim Herunterfahren/Hochfahren
Mein Rechner hängt beim Herunterfahren. Woran kann das liegen ?

Lösung:
Die Gründe hierfür sind verschieden. Daher einige Vorschläge:

Sollten diese Tipps nicht helfen, sollte Win98 mit F8 gestartet werden und die Bootlog.txt erstellt werden. Am Ende des Files könnte dann ein Hinweis auf das Problem stehen:

Letzte Zeile Mögliche Fehler
Terminate=Query Drivers Speicherproblem.
Terminate=Unload Network Konflikt mit einem Real-Mode Treiber in der Config.sys
Terminate=Reset Display Video Shadow im Bios deaktivieren und neuen Grafikkartentreiber
Terminate=RIT Probleme mit Soundkarte oder Maus.
Terminate=Win32 Ein 32-Bit Programm blockiert einen Tread.

AVM-Karte wird nach der Installation nicht gefunden

Wird gemäß der Anleitung von AVM (Hardwareassistent, sonstige Geräte, INF-Datei der AVM-Karte wählen) die Karte installiert, klappt die Installation nicht. Man kann diese aber dennoch ohne Ausbau installieren. Zunächst in den Hardwareassistent, Neue Komponente, nicht aufgelistet, Diskette wählen und dann auf die INF-Datei der AVM-Treiber verweisen. Direkt danach in den Gerätemanager und die Adresse der Karte richtig einstellen (wird keine PNP Karte eingesetzt). Nach einen Reboot findet die Installationsroutine die Karte dennoch nicht, weil die Karte sich unter sonstige Geräte einträgt.. Daher aus dem Gerätemanager löschen und erneut den Hardwareassitent starten. Jetzt erscheint direkt eine Rubrik AVM-ISDN-Kontroller. Nach der erneuten Installation (Treiber sind schon im System), ggf. noch die Adresse anpassen.

Matrox-Treiber gehen nicht

Um die Matrox-Originaltreiber unter Windows 98 einzusetzen, sind neue erforderlich. Diese finden sich unter http://www.matrox.com/mgaweb/drivers/drivers.htm

Probleme beim Servicepack 1 von MS Office 97
Eine Voraussetzung für dieses Update auf SP2 (erscheint demnächst) ist ein installiertes SP-1. Unter manchen Umständen, wenn z.B. das SP-1 installiert wurde, nachdem auf Win98 upgedatet wurde, werden die Dateien von Office 97 nicht erneuert. Es kommt zu keiner Fehlermeldung, kann aber in der Datei patch.log nachgeprüft werden.

Lösung:
Soll Win98 über Win95 installiert werden, muß das SP1 vor dieser Aktion gestartet werden. Wird Win98 neu installiert, sollte sofort MS Office 97 und danach das SP1 installiert werden. Wurde über Win95 ohne SP1 upgedatet, muß Office erst wieder installiert werden.

Grund für das Problem ist die Datei Walign.exe von Windows 98, welche bestimmte Dateien leicht verändert, um diese später schneller zu finden und an den Anfang der Platte zu stellen.

Nähere Infos in der KB unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/q184/0/83.aspd oder dem Artikel
OFF97 SR-1 Patch May Not Work Under Microsoft Windows 98

Adobe Photoshop 4.0 stürzt ab

Wenn Sie im Menü "Auswahl" den Befehl "Farbbereich auswählen" verwenden, kommt es zu einem Seitenfehler. Adobe bietet in der Website http://www.adobe.com/prodindex/photoshop/ einen Patch an (Photoshop 4.01), mit dem Sie dieses Problem beheben können.

Ausnahmefehler mit Symbios Logic Adapter

Wer einen SCSI-Hostadapter von dem Modell 53C825 benutzt, kann eventuell nicht auf Windows 98 umsteigen. Ja nach der BIOS-Version hängt der Rechner bei der Installation oder bei Festplattenzugriffen. Um dennoch Win98 zu installieren, muß man nach der Hardwareerkennung den Rechner im abgesicherten Modus starten, die Windows Treiber für den Adapter deaktivieren (SYSTEM, LEISTUNGSMERKMALE, DATEISYSTEM, PROBLEMBEHANDLUNG, "32-Bit Datenträgertreiber für den Protected-Modus deaktivieren" und die DOS-Treiber ASPI8XX.sys und SYMCD.SYS von Hand in die Config.sys bzw. Autoexec.bat eintragen (MSCDEX nicht vergessen). Die Laufwerke laufen dann aber nur im REAL-Mode.

Die Systemdateienprüfung findet keine geänderten Dateien

Grundsätzlich sollte man jeder Installation eines Treibers oder Programms die Sytemdateienprüfung von Windows 98 starten. Sie läßt sich über das neue Systeminfo oder direkt C:\WINDOWS\SYSTEM\SFC.EXE starten. Dennoch findet es bei der Suche keine Veränderungen. Dazu muß man unter EINSTELLUNGEN nochmals ganz unten "Geänderte Dateien suchen" und "Gelöschte Dateien suchen" markieren.

Recovery Funktion vom Backup funktioniert nicht

Die Recovery Funktion vom neuen Backup ist etwas unglücklich gewählt. Nach einen Systemabsturz kann das Backup nur über ein Notwindows aufgespielt werden. Dies wird über die Batchdatei Pcrestor.bat in Ordner Tools\Sysrec gesteuert und im DOS gestartet. Leider funktioniert dies nur, wenn Windows in C.\ installiert wurde. Wurde ein anderer Pfad gewählt, muß man den kompletten Ordner SYSREC auf die Platte kopieren und die Datei msbatch.inf im Eintrag "InstallDir" entsprechend anpassen.

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Windows 98 - Optimieren - aber wie?

RAM-"Mangel" und eine "alte" CPU behindern Optimierungsmaßnahmen
Die folgenden Tipps und Hinweise basieren auf Erfahrungen mit mehr als 100 Installationen von Windows 95 und bereits über 10 mit Windows 98 auf verschiedenen Systemen.

Channelleiste und Willkommensschirm deaktivieren

Im Gerätemanger eventuelle Konflikte überprüfen

Zunächst sollte man einen Blick in den Gerätemanager unter Systemsteuerung - SYSTEM werfen. Sind dort Geräte mit einem gelben Hinweisbutton versehen, liegt ein Konflikt vor. In der Regel ist es in Ressourcenproblem verursacht durch NICHT Plug and Play Karten. Übeltäter sind oft ältere Grafikkarten und Soundkarten. Auch ISDN-Karten, mit denen Windows ohne Treiber nichts anfangen kann, werden hier oft markiert. Bei ISDN-Karten hilft die Treiberinstallation des Herstellers (Vorsicht bei Teleskarten, weiteres dazu unter Troubleshooting) oder manuelle Anpassung der IRQs und DMAs.

Umwandlung von Laufwerken in FAT32

Unter Zubehör - Systemprogramme findet sich die FAT32 Konvertierung. Es empfiehlt sich, den Vorgang direkt durchzuführen, da bei einem späteren Zeitpunkt der Vorgang wesentlich länger dauert, ist die Platte schon bespielt. Wer NT oder ein altes DOS benutz, sollte auf FAT32 verzichten, da diese damit nichts anfangen können. Einen NT-FAT32 Treiber gibt es aber bereits, der in der Freewareversion zumindst solche Partitionen lesen kann.

Passende Treiber mit Spezialfunktionen installieren

Bevor man weiter am System rumfummelt, sollten zunächst die passenden Treiber installiert werden. Windows 98 kennt fast alle Geräte, installiert aber oft nur einen generischen Treiber. Bei neueren Grafikkarten sollten daher wie Treiber des Herstellers installiert werden, da diese weitere Optionen unter ANZEIGE bieten und beispielsweise auch OPEN GL-Support bieten.

Danach folgt ISDN-Karte, Drucker, Bildschirm (passende INF-Datei für "NoName" Monitore kann man über das Tool Monitor Assistent erstellen), Modem und Scanner. Auf der Win98 CD befinden sich schon eine Menge neuerer Treiber im Ordner Drivers. HP und Epson Druckertreiber sind ebenso vertreten wie ISDN Treiber von AVM.

Erst wenn alle Treiber installiert sind und Windows ordnungsgemäß arbeitet, sollte man sich an Details wagen.

Ultra DMA für Laufwerke aktivieren

Wer ein Motherboard mit UltraDMA und passende Platten besitzt, muß diesen Modus beim Chipsatz und bei den Laufwerken separat aktivieren. Die nötige Checkbox befindet sich im Gerätemanager bei den Einstellungen der betreffenden Geräte.

Swapdatei anpassen, Standardnutzung des Rechners

Zunächst sollte die Swapdatei angepaßt werden. Wer über 2 Festplatten verfügt, sollte die Swapdatei auf die 2. Platte legen. Bei wenig RAM empfiehlt sich zudem eine feste Mindestgröße. Die Einstellungen der Swapdatei kann unter "SYSTEMSTEUERUNG, SYSTEM, Leistungsmerkmale, Virtueller Arbeitsspeicher" vorgenommen werden. Wichtig dabei ist, dass beim Wechsel auf ein anderes Laufwerk die MAX-Größe um mindestens ein MB verkleinert werden muß, als Windows vorgibt, da sonst die Änderungen ignoriert werden.

In der Systemsteuerung unter System, Leistungsmerkmale, Dateisystem kann man unter "Festplatte" die Standardnutzung des Rechners auf "Netzwerk" stellen. Damit speichert Windows die 64 zuletzt genutzen Pfade der Festplatten im RAM und muß nicht jedesmal die FAT neu einlesen. Bei PC sind es 32. Wer viel RAM besitzt, sollte daher auf "Netzwerk" stellen.

Desktopeinstellungen, Active Desktop

Mehr RAM durch Begrenzung des Filecaches

Über SYSEDIT (START-AUSFÜHREN-SYSEDIT) oder das neue Tools Systemkonfigurationsprogramm (Start von MS Systeminfo unter Zubehör/Systemprogramme , Extras, Systemkonfigurationsprogramm) sollte die System.ini unter dem Eintrag VCACHE verändert werden.
Unter den Schlüssel [VCACHE] sollten die Schlüssel MinFileCache="4096" und in die nächste Zeile MaxFileCache="4096 eingetragen werden.Damit wird die Cachenutzung von Windows 98 beschränkt, welche standardmäßig zu großzügig eingestellt ist. 10-20 MB Cache für den Datenträger machen nur in wenigen Fällen Sinn. Als Lohn steht mehr Speicher zur Verfügung.

Einstellungen an der Taskleiste

Die neue Taskleiste bietet wesentlich mehr als die "alte" von Windows 95.

TweakUi 98 - Das Supertool

tweakui.gif (1340 Byte) Die Oberfläche läßt sich aber noch weiter beeinflussen. Auf der Win98 CD unter Tools\Reskit\Powertoys befindet sich eine neue Version von TweakUi. Dieses installiert man über die rechte Maustaste auf derTweakUi.inf und hat ab dann ein neues Symbol in der Systemsteuerung.

Dort finden sich dann folgende Optionen.

Registerkarte Mouse
Unter Mouse sollte man die Aufklappgeschwindigkeit des Startmenüs verändern, indem man den Schieberegler auf FAST stellt. Wer eine Intelli-Mouse besitzt, braucht die Intelli-Point-Software nicht zu installieren, da Windows 98 das Rad direkt unterstützt. Scrollverhalten lassen sich hier einstellen.

p> Registerkarte General
Bei General können die Windows Effekte deaktiviert werden, um Rechenzeit zu sparen. Zudem neigen einige Grafikkartentreiber zu Darstellungsfehlern bei diversen Animationen.
Pfadangaben eigener Dateien, Favoriten etc. können auch unter General angepaßt werden. Wer seine Daten auf einem anderen Laufwerk speichert, kann den Ordner EIGENE DATEIEN auf dieses Laufwerk lenken. Es empfiehlt sich auch die Favoriten auf ein anderes Laufwerk zu legen. Bei einer Neuinstallation bleiben diese dann trotzdem erhalten.

Registerkarte Explorer
Unter Explorer sollte man auf keinen Fall ADJUST CASE of 8.3 Filenames verändern, da hier Windows 98 bei einer erneuten Installation sonst einen Fehler meldet. Shortcut to, sowie die Starup-Animation kann aber abgeschaltet werden.

Registerkarte IE4
Unter IE4 können beispielsweise die Favoriten aus dem Startmenü verbannt werden. Wer auf den IE4 komplett verzichten möchte, kann dies hier ebenfalls einstellen.

Registerkarte Desktop, MY Computer, Control-Panel, Netwirk, NEW
Mit Desktop und MY Computer können Icons auf dem Desktop und Laufwerke im Exlorer/Arbeitsplatz ausgeblendet werden. Gleiches bietet die Registerkarte Control-Panel, bezieht sich aber auf die Systemsteuerung. Wer im Netzwerk hängt, kann unter Network ein AutoLogin veranlassen. Die Registerkarte NEW bezieht auf NEU im Kontextmenü der rechten Maustaste. Damit lassen sich die Anzahl der Einträge modifizieren.

Registerkarte ADD/REMOVE
Sollte nach der Deinstallation ein Programmeintrag unter PROGRAMME noch zu sehen sein, kann dieser mit Add/Remove entfernt werden.

Registerkarte BOOT
Unter Boot bieten sich vielfältige Optionen für das Startverhalten von Windows 98. Ob Scandisk automatisch oder erst auf Nachfrage startet, läßt sich hier festlegen. Seit Windows 95 kann die Config.sys und Autoexec.bat ein Bootmenü für verschiedene DOS-Einstellungen beinhalten. Damit auch kein Windows geladen wird, kann die Funktion START GUI automatically deaktivert werden. Wen das Startbild stört, kann dieses mit Display splash screen whilfe booting deaktivieren und hat Einblick in alle Abläufe während des Bootens.

Registerkarte Paranoia
Unter Paranoia liegen die aus Windows 95 bekannten TweakUi-Funktionen wie Autostart von CDs, Löschen von RUN, Dokumente, Login etc.

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