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Lexikon


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Stand: 23.12.2009
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High-Tech-Lexikon
Technische Begriffe und Abkürzungen der Fach-Chinesen.

Account:
Wörtlich übersetzt bedeutet es Konto. Dieses Konto, das bei einem Online-Dienst wie AOL aus Username und Passwort besteht, regelt die Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox.

ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line, steht für eine hoch entwickelte Technologie zum Transport von großen Datenmengen
über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden
und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz. ADSL ist rund 60 mal schneller als ISDN. Die Telekom bietet in
Deutschland diese Leitung zum Internet unter dem Namen T-DSL auch Privatkunden an.

Akronyme: Abkürzungen für immer wiederkehrende Formulierungen in den Chaträumen oder in eMails. Zum Beispiel:

<g> grins
<mg> mega-grins
<umg> ultra-mega-grins
<handheb> ich will auch
<werdrot> ich schäme mich
<mom> einen Moment bitte
AFAIK as far as I know
IMHO in my humble opinion
IMCO in my considered opinion
OIC oh I see
RTM read the message
LOL laughing out loud
ROFL rolling on the floor (laughing)
BTW by the way
AFK away from the keyboard
BAK back at keyboard
asap as soon as possible
F2F face to face
FYA for your amusement
TIA thanks in advance

Application Service Provider (ASP): Zu deutsch etwa Anwendungs- Dienstleister. ASPs sind Firmen, die anderen Unternehmen einen
kompletten Service, zum Teil inklusive Software-Nutzung über das Internet oder ein privates Datennetz bieten. Dabei wird die nötige
Software nicht gekauft, sondern im Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung "angemietet". Mit Hilfe von ASP-Dienstleistungen
können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche auslagern.

Archie: Ein Internet-Suchsystem, das erreichbare FTP-Server anwählt und alle empfangenen Dateien verwaltet. Spezielle Software ist erforderlich, z.B.: WS-Archie.

AT-Befehle: Kommandosprache zur Steuerung von Modems.

Attachment:
Eine an eine eMail angehängte Datei. Diese Datei kann eine Grafik sein oder auch ein Dokument, das mit einer Textverarbeitung (z.B. Word) geschrieben wurde.

Baud: Maßeinheit für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung (ähnlich Bit/s). Gemessen werden die Schritte pro Sekunde.

Betriebssystem:
Als Betriebssystem bezeichnet man eine Sammlung von Programmen, die die organisatorischen Abläufe und
die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten wie Tastatur, Maus und Monitor eines Computers steuern und verwalten.
Bit: Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1 024 Byte entsprechen einem Kilobyte,
1 024 Kilobyte sind ein Megabyte.

Binär: Wird ein Zahlensystem bezeichnet, das nur 2 Zahlen, eins und null, kennt.

Binärdatei:
Eine Datei, die nicht nur druckbare Zeichen (Text) enthält, sondern z.B. Grafiken, Archive oder Programme.

Bit/s: Abkürzung für Bits pro Sekunde. Maßeinheit für Übertragungsgeschwindigkeiten eines Modems (auch BPS).

Bluetooth: Damit wird ein neuer Standard für drahtlose Datenübertragung über eine Entfernung bis derzeit zehn Metern bezeichnet.
Im Gegensatz zur Infrarot-Übertragung wie in Fernbedienungen für Fernseher ist bei der neuen Technik keine unmittelbare Nähe
zwischen den Geräten nötig. Laptops, Drucker, Handys und Organizer sollen sich mit Bluetooth drahtlos sogar durch Mauern und
Wände hindurch verständigen können. Hinter dem Projekt stehen unter anderem Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba.

BPS: siehe Bit/s

BZT-Zulassung: Alle Geräte, die an das deutsche Postnetz angeschlossen werden (Telefone, Modems, Anrufbeantworter ...), müssen die BZT-Zulassungsnummer tragen.

Bounce: Bezeichnung für die Rücksendung einer fehlerhaften eMail.

Carrier: Grundton, den ein Modem zusammen mit den modulierten Daten während der Verbindung sendet.

Chat:
Die Online-Unterhaltung zweier Anwender über Tastatur und Bildschirm.

Client: Ein Computer, der Datenbestände oder Ressourcen eines Servers nutzt.

CPU (Central Processing Unit):
Zentraler Baustein eines Personal Computers, der alle wichtigen Berechnungen erledigt.
In einem modernen PC arbeitet beispielsweise ein Pentium-Chip von Intel oder ein Athlon-Prozessor von AMD als Zentralprozessor.

Cyberspace:
Künstliche Computerwelt. Wortschöpfung des amerikanischen Science-Fiction-Autors William Gibson in seinem Roman
"Neuromancer" (1984).

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Datex: Data Exchange. Bezeichnung für das Datenfernübertragungsnetz (DFÜ) der Telekom.

DCE: Data Communication Equipment. Englische Bezeichnung für Datenübertragungseinrichtungen wie z.B. Modems.

DFÜ: Daten-Fernübertragung. Allgemeine Bezeichnung für das Übertragen von Daten über große Entfernungen.

Domain: Ein Teilnetz in einer größeren Netzwerkumgebung wie dem Internet. Der Domain-Name ist Bestandteil jeder Internet-Adresse, z.B. aol.com.

Download: Die Übertragung von Dateien aus einem Netzwerk oder Online-Dienst auf den eigenen Computer.

Durchsatz: Datenmenge, die ein Modem pro Zeiteinheit tatsächlich überträgt. Siehe auch Bit/s.

DSL: DSL (Digital Subscriber Line) ist eine Technologie, die einen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang („High Speed“) über einen gewöhnlichen Telefonanschluss ermöglicht. Mit einer Übertragungsrate von 768 kBit/s erreicht DSL eine 12 fache schnellere Datenübertragung als eine herkömmliche ISDN-Verbindung (64 kBit/s).

DVD:
Abkürzung für Digital Versatile Disc oder Digital Video Disc. Sie soll die Audio-CD, die CD-ROM und die Videokassette ablösen.
Die DVD sieht aus wie eine CD, bietet aber eine erheblich größere Speicherkapazität bis zu 17 Gigabyte. Erreicht wird dies mit der
Verkleinerung der Spurweite und einem empfindlicheren Lesegerät. Damit passen komplette Spielfilme auf eine Silberscheibe.

E-Cash (Electronic Cash): Zahlungssystem, das in Online-Diensten und dem Internet eingeführt wird und dem Kreditkartenprinzip ähnelt.

E-Commerce: Der Handel über digitale Datennetze wie dem Internet. Man unterscheidet zwischen dem Geschäftsverkehr zwischen
Unternehmen (Business to Business) und dem Handel mit dem Endkunden (Business to Consumer).

Electronic Banking:
Bankgeschäfte direkt am PC erledigen.

eMail: Electronic Mail. Elektronische Briefe, die innerhalb eines Netzwerks (Online-Dienste, Internet ...) von einem Teilnehmer zum anderen geschickt werden. Die Teilnehmer müssen dabei nicht gleichzeitig im Netz sein. Der Absender braucht nur die eMail-Adresse des Empfängers. Ihre AOL eMail-Adresse ist Ihr AOL-Name mit dem Zusatz @aol.com.

Emoticon: Ein Kunstwort aus Emotion und Icon, zu deutsch etwa Stimmungssymbol. Mit diesen Zeichen, die aus Interpunktionszeichen
wie Komma oder Semikolon bestehen, kann man in E-Mails oder Chat- Räumen ausdrücken, wie eine Mitteilung zu verstehen ist.
Die Zeichenkombination ;-) etwa zeigt ein auf der rechten Seite liegendes, zwinkerndes Gesicht und besagt, das die Mitteilung
nicht ganz ernst zu nehmen ist. -
Ein paar Beispiele:

:-) lächelnd
;-) zwinkernd
: D Lachen
:* Gruß und Kuss
:-X dicker Kuss
:p Zunge herausstrecken
:-( traurig oder ärgerlich
{{{Name}}} herzliche, freudige Umarmung
Jede Menge mehr Emoticons gibt es online unter Stichwort Smileys.

Ethernet: Ein Protokoll, das die Datenübertragung in lokalen Netzwerken (LANs) regelt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von
dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.

Extranet: Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, beispielsweise zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln.
Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man Intranet.

FAQ: Frequently Asked Questions (häufig gestellte Fragen). Meist eine Textdatei mit wichtigen Fragen und Antworten zu einem Hard- oder Softwareprodukt.

Finger: Ein Internet-Dienst, über den man alle Teilnehmer ausfindig machen kann, die sich auf einem bestimmten Server eingeloggt haben.

Firewire: Ein von Apple entwickelter neuer Übertragungsstandard, der Daten in einer Geschwindigkeit bis zu 400 Millionen Bits pro
Sekunde übermittelt. Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit. Andere Unternehmen vertreiben den Standard
auch unter den Namen i.link oder Lynx. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden.

Firewall: Schutzsystem, um unerlaubte Zugriffe auf ein privates Datennetz zu verhindern. Alle ein- und ausgehenden Meldungen
passieren die Firewall und werden dort entweder durchgelassen oder wegen fehlender Sicherheits-Nachweise abgeblockt.

Forum-Scouts: Freiwillige Helfer bei AOL. Erkennbar an dem Präfix FSCT vor dem AOL-Namen.

FTP: FileTransferProtocol. Um Daten sicher über das Telefonnetz zu transportieren, werden in diesem Verfahren Datenblöcke mit einer Prüfsumme versehen, um sie nach der Übertragung auf Vollständigkeit zu prüfen und eventuell eine Wiederholung zu veranlassen.

Gateway: So wird die Schnittstelle zweier Kommunikationssysteme bezeichnet. Dass man von AOL eMail ins Internet oder an andere Online-Dienste verschicken kann, liegt daran, dass die entsprechende Schnittstelle vorhanden ist.

Gopher: Ein menügesteuertes Hilfsprogramm, mit dem sich Internet-Inhalte finden lassen, ohne dass die jeweilige Adresse bekannt ist.

Gnutella:
Internet-Tauschbörse, die ähnlich wie Napster funktioniert. Mit der Gnutella-Software verbinden sich die Teilnehmer
allerdings direkt und ohne Umwege über einen zentralen Rechner miteinander, um Musik, Bilder oder ganze Filme zu tauschen.

Handheld-PC:
(auch PDA: Persönliche Digitale Assistenten) sind Computer im Westentaschenformat. Anders als die üblichen
Organizer verfügen sie über PC-Funktionen wie Büroprogramme.

Homepage: Die erste Seite eines Angebots im WWW. Auch WWW-Seiten von Privatpersonen werden Homepage genannt.

HTML: Hypertext Markup Language, Sprache zur Darstellung von Seiten im Internet-Dienst World Wide Web. Sie legt die Anordnung
von Text, Grafik und Bildern auf einer Web-Seite fest.

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Internet: Weltweites Computernetzwerk mit einheitlichem Übertragungsprotokoll (TCP/IP). Wurde in den 70er Jahren in den USA
zu militärischen Zwecken (ARPANET) entwickelt. Verbindet heute mehrere zehntausend lokale Computernetzwerke, über die
mehr als 100 Millionen Benutzer erreicht werden können.

Internet-Kennung: Die letzte Zeichenfolge einer Internet-Adresse. Daraus geht das Land hervor, in dem die Domain steht oder die Art des Teilnetzes:

at: Österreich
au: Australien
com: kommerzielle Organisationen
ca: Kanada
ch: Schweiz
de: Deutschland
edu: amerikanische Bildungseinrichtungen
fi: Finnland
fr: Frankreich
gov: amerikanische Regierungsstellen
mil: US-Verteidigungsministerium
net: Netzwerkorganisationen
nl: Niederlande
org: sonstige nichtkommerzielle Organisationen

ISDN: Integrated Services Digital Network. ISDN ist ein digitales Fernsprechnetz mit einer weit höheren Leistungsfähigkeit als das normale analoge Fernsprechnetz.

Java: Programmiersprache, die vom US-Computerhersteller Sun Microsystems entwickelt wurde. Java ist eine vergleichsweise
einfache Sprache, die sich besonders für die Programmierung von Anwendungen im Internet - unabhängig von Betriebssystemen
wie Windows oder Unix - eignet. Mit Java programmierte Anwendungen benötigen relativ wenig Speicherplatz und werden deshalb
auch oft in mobilen Geräten eingesetzt.

Junk Mail: Alle Briefe, die den Empfänger nicht interessieren (Jokes, Werbung etc.).

Konferenz: Meist themenbezogene Chats, an denen sich jeder beteiligen kann. Es gibt aber auch private Konferenzen, bei denen nur bestimmte Teilnehmer zugelassen sind.

Konvergenz:
Das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen oder Technologien. Heute wird mit dem Schlagwort vor
allem die Verschmelzung von PC und Fernsehgerät zu Web-TV und interaktivem Fernsehen bezeichnet.

Kryptographie:
Verfahren zum Verschlüsseln elektronischer Post. Es macht die übermittelten Daten für Unbefugte unleserlich.

LAN:
Local Area Network. Computer-Netzwerk, das auf räumlich begrenztem Gebiet sowohl über Kabelverbindung als auch über
Funk verschiedene Computer und Peripheriegeräte verbindet.

Link (Hyperlink): Ein Querverweis auf weitere Informationsangebote. Meist farblich abgesetzt. Mit einem Klick auf den Link wird automatisch ein Browser aktiviert, der die zugehörige Seite aufruft.

Linux: Nichtkommerzielles Betriebssystem des finnischen Entwicklers Linus Torvalds. Tausende Entwickler rund um den Globus
arbeiten an dem Projekt mit und stellen ihre Ergebnisse samt Quellcode und ohne Lizenzgebühr frei zur Verfügung.

Login: Das Anmelden und Identifizieren eines Anwenders in einem Netzwerk oder Online-Dienst. Vom Wahlvorgang bis zur Eingabe des Passworts.

Logoff: Das Gegenteil von Login. Also das Beenden der Verbindung zu einem Daten- oder Online-Dienst.

Mac OS X:
Neues Betriebssystem von Apple Macintosh, das zur CeBIT in den Handel kommen soll.

Mailbox: Bezeichnung für ein Postfach, z. B. bei einem Online-Dienst. Ein spezielles Verzeichnis zur Aufbewahrung und zum Transport von eMail.

MIME: Multipurpose Internet Mail Extensions. Ein Kodierungsstandard für die Kombination von eMail mit Binärdateien.

Modem: Modulator-Demodulator. Ein Modem ermöglicht die Verbindung zweier Rechner über die Telefonleitung, indem es die digitalen Daten des Computers in analoge Signale umwandelt und umgekehrt.

Multimedia:
Schlagwort, das die Verbindung von Textinformationen, Standbildern, Videofilmen und Ton beschreiben soll.
Multimedia-Anwendungen erfordern leistungsfähige Hardware und geeignete Ein- und Ausgabegeräte
(CD-ROM- oder DVD-Laufwerk, Farbdrucker etc.).

MP3:
Ein von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien.
Dabei werden überflüssige Signale nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert.
Mit MP3 komprimierte Musikstücke lassen sich ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen über das Internet austauschen.
MP3 ist das Kürzel für Moving Picture Experts Group audio layer 3.

Netiquette: Die Netiquette ist eine Art Online-Knigge und enthält die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit anderen Teilnehmern.

Newsgroup: Die Newsgroups sind die Schwarzen Bretter des Internets.
In Diskussionsgruppen oder Foren tauschen sich Anwender öffentlich aus. Im Unterschied zu eMail werden die Beiträge nicht direkt an die Adresse eines Teilnehmers geschickt, sondern alle Teilnehmer können sie bei Bedarf abrufen.

Offline-Reader: Als Offline-Reader werden Dateien bezeichnet, die sich bearbeiten oder verfassen lassen, ohne dass eine Online-Verbindung besteht. Bei AOL können Sie beispielsweise eMails offline schreiben.

Open Source: Der Zertifizierungsstandard schreibt vor, dass der so genannte Quellcode eines Computerprogramms frei
und kostenlos verfügbar ist. Dadurch kann eine große Gemeinde von Programmierern gemeinsam an einer Software arbeiten,
sie verbessern und zusätzliche Software-Werkzeuge entwickeln. Das Betriebssystem Linux ist zum Beispiel eine Open-Source-Software.
Microsoft verbietet dagegen den öffentlichen Zugriff auf den Quellcode seiner Software, um die Eigentumsrechte zu wahren.

PIN:
Abkürzung für Personal Identification Number, Identifikationsnummer. Eine meist vierstellige Geheimzahl, die für den Zugang
beim Home Banking oder die Nutzung von Geld- und Kreditkarten erforderlich ist. Auch Handys werden mit solchen PIN- Nummern gesichert.
QuickTime: Software für das Abspielen von Musik und Videos auf Macintosh-Rechnern. Die Multimedia-Software wurde 1991
von Apple eingeführt.

PING:
Packet Internet Groper (to grope = tasten, herumtappen) - kleines (TCP/IP-)Programm, um die Erreichbarkeit von Computern im Internet oder anderen Netzwerken zu testen. Es schickt dazu ein Signal an den Zielrechner und zeigt an, wie lange es dauert, bis das erhoffte "Echo" zurückkommt - ähnlich wie beim Sonar eines U-Bootes. Das hat dem Programm letztlich auch seinen Namen gegeben.

Pop3-Server: Ein Standard-Protokoll des Internet mittels dessen Benutzter Internet-Nachrichten über die Mailserver ihrer Internet-Service-Provider versenden und empfangen können. Das Pop3-Protokoll wird von AOL nicht unterstützt.

Plug-In: Die Erweiterung eines WWW-Browsers für Seiten, die nicht im HTML-Format vorliegen. Etwa zur Darstellung von dreidimensionalen Grafiken im VMRL-Standard.


Provider: Bezeichnung für den Anbieter eines Internet-Zugangs. AOL als Online-Dienst fungiert auch gleichzeitig als Internet-Provider.

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Real: Führende Übertragungssoftware für Musik und Video im Internet. 1997 bot der Hersteller RealNetworks
erstmals den RealPlayer im Internet an und verzeichnet bis heute nach eigenen Angaben über 170 Millionen Nutzer weltweit.

Real Audio: Eigenständiges Internet-Soundformat, mit dem man über eine einigermaßen schnelle Verbindung auch Echtzeit-Audio hören kann. Dazu ist ein spezielles Programm nötig, das sich in alle gängigen WWW-Browser einbinden läßt. Infos zu Real Audio unter: http://www.RealAudio.com

Realname: Der wirkliche Name eines Anwenders in einer Mailbox oder einem Online-Dienst.

Server:
Ein Computer oder ein Programm mit zentralen Aufgaben in einem Netzwerk. Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise
für die Versendung und den Empfang von elektronischer Post.

SHTML: Hierbei handelt es sich um HTML-Seiten, die um einige nützliche Befehle erweitert sind. Da diese Befehle vom Server ausgewertet und nicht an den Client weitergegeben werden, erhält der Client pures HTML. Der Besucher erkennt nur an der Endung, daß es sich um eine SHTML-Seite handelt. Kann der Browser des Clients HTML, so kann er auch SHTML. Der Server dagegen muß in der Lage sein, die eingefügten Befehle zu interpretieren. Aufgrund dieser Technik werden die zusätzlichen SHTML-Befehle "serverseitige Einbettungen (includes)" genannt.

Da die SHTML-Seite durch den Webserver verändert wird, ist das Testen einer solchen Seite etwas schwieriger. Der direkte Aufruf durch den Browser bringt nicht den erwünschten Erfolg.

Es stehen folgende wichtige Befehle zur Verfügung:

Smiley: siehe Emoticon

SMS:
Short Message Service. Kurznachrichtendienst bei Mobiltelefonen, bei dem bis zu 160 Zeichen übertragen werden können.

SMTP: Simple Mail Transfer Protocol. Bezeichnung für ein einfaches Übertragungsprotokoll für eMail.

Snail-Mail: Schneckenpost. So bezeichnen Onliner die richtige Post, die im Gegensatz zu eMail extrem langsam ist.

Talilah: Mitglied einer Bauchtanzgruppe, Pferdemutter eines Arabers, oder ein weibliches Internet-Wesen, dessen Nähe man tunlichst meiden sollte.

TCP/IP: Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet- Protocol. Technisches Übertragungsprotokoll des Internets. Dieses bildet die technische Grundlage für den Datenverkehr im Internet.

Thread: Eine zusammenhängende Kette von Antworten auf einen Basisbeitrag in einer Newsgroup oder einem Board in einem Online-Dienst und zu einem bestimmten Thema.

Thumbnail: Thumbnail bedeutet wörtlich übersetzt "Daumennagel". Damit ist ein verkleinertes Abbild einer Foto- oder Grafikdatei gemeint. Thumbnails werden vor allem in Bild-
betrachtungsprogrammen wie ACDsee o. IrfanView und im Internet eingesetzt. - Vorteil: Die Suche nach Bildern ist einfacher, weil sich mehrere Fotos auf einem Bildschirm anzeigen lassen.

UMTS:
(Universal Mobile Telecommunications System) Übertragungsstandard, der die dritte Mobilfunk-Generation einleiten soll.
Über UMTS lassen sich Sprache, Bild und Text-Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei Megabit pro Sekunde etwa auf
ein Handy übermittelt. Die Übertragung ist bis zu 30 Mal schneller als ISDN und bis zu 200 Mal schneller als heutige WAP-Handys.
In Deutschland soll der Standard 2002 zur Verfügung stehen.

Upload: Das Hochladen einer Datei im Gegensatz zu Download.

Username: Bezeichnung für den Benutzernamen eines Teilnehmers im Internet oder in einem Online-Dienst.

Usenet: Ein Computernetz, das unabhängig vom Internet entstand, heute aber weitgehend über das Internet abgewickelt wird, und das hauptsächlich von Newsgroup-Anwendern genutzt wird. Es ist eine Art Nachrichten-Verteil-Service, auf dem Nachrichten und Mitteilungen abgelegt werden können, auf die dann beliebig viele Teilnehmer reagieren können. So entstehen lange Rede-und-Gegenrede-Ketten.

Virus:
Ein kleines Programm oder ein Programm-Code, der ohne das Wissen des Nutzers auf dessen Computer gelangt und ihn
gegen seinen Willen beeinflußt. Die meisten Viren werden über das Internet oder über E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook
übertragen und nutzen das jeweilige Adressbuch für die massenhafte Verbreitung. Die meisten Viren werden von aktuellen
Anti-Viren-Programmen abgefangen.

VRML: Virtual Reality Modeling Language. Der neue Standard für 3D-Darstellungen im WWW, dem sich bereits 50 Firmen angeschlossen haben. VRMLs lassen sich aber nur mit einer entsprechenden Erweiterung betrachten.

WAP:
Das Wireless Application Protokoll (etwa: Protokoll für drahtlose Anwendungen) bringt speziell aufbereitete kurze Texte
und einfache Grafiken aus dem Internet auf das Handy-Display. Damit kann der Nutzer beispielsweise seinen Kontostand per
Mobiltelefon abfragen oder Kinokarten reservieren.

Web-Browser: Bezeichnung für Anwendungsprogramme mit grafischer Benutzeroberfläche, die das Navigieren im WWW per Mausklick erlauben.

Web-Publishing: Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im WWW. Dazu benötigt man Software, die das Gestalten von HTML-Seiten erlaubt, und einen Provider, der Plattenplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung stellt.

Windows:
Das weltweit verbreitetste Betriebssytem von Microsoft, das in neuer Version künftig mit dem Namenszusatz XP ausgeliefert wird.

Winsock - Windows Socket: Die Datei WINSOCK.DLL ist die Datei, die Windows um das TCP/IP-Protokoll erweitert. Diese wird benötigt, damit der Web-Browser einen WWW-Server anwählen kann.

WML:
Wireless Markup Language ist die Sprache für Internetseiten, die auf internetfähigen Handys abgerufen werden können.

WWW - World Wide Web:
zu deutsch "Weltweites Netz". Das WWW ist der populärste Dienst im Internet und wird oft synonym mit dem
Begriff Internet gebraucht. Es gilt als die grafische Oberfläche des Internet und bietet die Möglichkeit, über Adressen des Formats
www.adresse.de Seiten mit Texten, Grafiken oder Videos aufzurufen.

XML:
Abkürzung für Extensible Markup Language, eine neue Sprache für Seiten im World Wide Web. XML ist deutlich flexibler
als das bisherige HTML und bietet Programmierern mehr Funktionen.

Yahoo!:
Eine der großen Suchmaschinen und Portale im Internet (http://www.yahoo.com)

Z3:
Gilt als erster programmgesteuerter Rechenautomat und Vorläufer des modernen Computers. Der Z3 wurde 1941 von dem
Deutschen Konrad Zuse im Auftrag der deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin hergstellt.

Zip-Datei: Datei mit komprimierten Daten. Das spart Übertragungszeit und Geld.

Homepage des Internetwörterbuchs Networds: http://www.networds.de/

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